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Fortschritte

Irgendwie habe ich momentan mehr Lust zum MACHEN, als zum drüber schreiben. Allerdings bin ich auch gefrustet, daß auf meinen Lieblingsblogs zur Zeit so wenig los ist. Da kann ich ja jetzt nicht auch noch schwächeln. Und da man im Februar ja gerade noch über Kalender schreiben darf (alles 50% billiger ist da ja momentan die Devise und ich muß um alle Super-Sonder-Angebote von Riesen-Format-Kalendern rumschleichen, denn mehr als einen Kalender pro Raum braucht wirklich keiner…) hier also Kalender.

Geschirrhandtücher 1.

Geschirrhandtücher 1.

Ich habe den Stoff bei Spoonflower bestellt, weil mir die Motive so gut gefallen haben. Leider hat die Lieferung aus den US of A doch etwas länger gedauert, daher sind ist der Stoff erst im Januar hier angekommen und ich konnte dann aber schnell die Handtücher daraus nähen. Kalender-Geschirrhandtücher erinnern mich total an meine Kindheit und diese sehen auch noch so nett aus mit den Tieren. Der Fuchs und die Waldtiere wohnen jetzt bei uns in der Küche, die anderen wurden verschenkt und haben in den anderen Küchen hoffentlich auch ihren Nutzen (noch so viel Tage bis zum Umzug, zum Urlaub, zum ersten Bootfahren…). Wenn ich mal Zeit habe, will ich auch ein eigenes Stoffdesign entwerfen und drucken lassen. Mit Meerscheinchen drauf!

Geschirrhandtücher 2.

Geschirrhandtücher 2.

Und dann endlich ein Foto von der einfachsten Jacke wo gibt, die ich nach einem Schnitt von Kleine Kleinigkeiten genäht habe. Die offenkantige Verarbeitung war für die Perfektionistin in mir leider nicht durchzuhalten. Daher habe ich die offene Kante noch mit Schrägband eingefasst. Das hat auch nicht lange gedauert und ich bin mit 2m Band ganz genau hingekommen. Das nächste Mal würde ich das ganze vermutlich aus Strickstoff und nicht aus Jersey nähen. Das fällt bestimmt etwas lockerer.

Schnelle Jacke.

Schnelle Jacke.

Un dann sind zwei Shirts fertig . Eines mit kurzen, eines mit langen Ärmeln. Beides Schitte aus der Ottobre. Mitlerweile habe ich den Dreh raus und es geht immer schneller. Bei dem T-Shirt habe ich diese mal kein Gummiband in den Ärmel eingezogen um sie zu raffen. Damit sind die Ärmel etwas länger und das ganze trägt sich sehr bequem. Das langärmelige Shirt (Raglanschnitt) lag bestimmt schon über ein Jahr fertig zugeschnitten hier rum. Die Fertigstellung war dann viel schneller gemacht, als ich immer befürchet hatte. Den Ausschnitt habe ich mit Rippen-Bündchen versäubert und auch das klappt immer besser. Diese Mal fast keine Hubbel an der Naht und der Ausschnitt ist genau richtig geworden. Bei vielen Schnitten aus der Burda, die ich in der letzten Zeit verwendet hatte, ist der Ausschnitt beim handling immer weiter geworden, so daß ich mich dann später in den Teilen nicht mehr wohl gefühlt habe. Abgesehen davon, daß bei meinen schmalen Schultern, alles gar nicht mehr sitzt. Dieser Schnitt ist aber super und kommt bestimmt noch mal zum Einsatz.

Streifen sind hipp.

Streifen sind hipp.

Karos auch.

Karos auch.

Noch mal ein Wort zum Nähen von Jersey: ich wünsche mir schon lange eine Overlock-Maschine, damit ich Strick- und Jersey-Stoffe besser verarbeiten kann. Ein sehr günstiges Modell von Aldi hat sich bei mir jedoch als Totalausfall erwiesen. Ich habe nie ein gutes Ergebnis erzielt und 3 Profis haben mir mit der Einstellung auch nicht weiterhelfen können. Danach war ich dann lange gefrustet und habe meine Stretch-Stoffe alle nicht angefaßt. Diese Shirts sind jetzt mit dem Overlock-Stich meiner über 25 Jahre alten Husquarna-Nähmaschine entstanden. Das Ergebnis ist mehr als OK. Es dauert zwar länger, da ich alle Nähte nach dem Nähen noch mit der Zic-Zack-Schere versäubern muß, aber die Nähte sind nicht gedehnt oder wubbeln. Das macht wohl die Übung mit der Maschine und ihre Toleranz fast allen Stoffdicken gegenüber. Vor allem sind die Nähte stabiler: selbst ein Durchgang im Wäschetrockner (ich hatte die selbstgenähten Teile da nicht reingetan…) haben sie ohne Blessuren überstanden. Und der Kinderpullover, den ich auch genäht habe, ist OFT in der Wäsche. Fazit: Frau braucht nicht unbedingt eine Overlock. Eine normale, gute Nähmaschine mit Stretch-Stich tut es für normale Fälle auch. So spare ich dann auf eine richtig gute Overlock. Oder eine richtig protzige Nähmaschine, die besser quilten kann. Mal sehen.

Erst mal ist mein Erspartes hier hin gewandert:

TK 35.

TK 35.

Damit kann ich im Sommer ein Open Air Kino im Garten veranstalten (mir fehlt nur noch der 35mm Film). Und ich werde mich immer an meine Zeit als Filmvorführerin erinnern und vor allem an den besten Filmvorführer von allen. Ich vermisse dich Ralph. Aber als die Maschine das erste mal bei mir lief und ich das Schnurren und Klackern gehört habe, dabei den typischen Geruch nach Schmiere, da hat mich das sehr glücklich gemacht. Ich werde die Maschine in Ehren halten. Nächste Woche setze ich mich an den Ton. Und an das Quilten mit der Nähmschine.

Jahreszeit

Nun haben wir also ein neues Jahr und der richtig große Bruch/Übergang usw ist mir scheinbar entgangen. Da hier die Weihnachtsbäume erst am 24.01. abgeholt werden und unserer so lange noch drinnen bleiben darf, ist es jetzt nicht so sehr anders als im Dezember. Es kommt nochmal dazu, dass ich erst jetzt meine neu genähten Weihnachtsdecken auflegen kann.

Rentierdeckchen.

Rentierdeckchen.

Das ist ein kleines Deckchen mit den Resten vom selbstgemachten Schrägband vom Weihnachtsläufer. Ich mag den Stoff total gerne. Habe ich letztes Jahr in großen Mengen für eine Tischdecke gekauft. Dann ist es aber eben nur die Rückseite bzw andere Seite für diesen Läufer geworden und eben ein kleines Deckchen. Ich habe dann aber noch genug Stoff für eine richtige Decke für die nächste Saison. Ich bin ganz glücklich mit dem schmalen grünen Streifen zwischen den beiden Mustern. Manchmal ist es doch gut, wenn man einen großen Stoffvorrat hat…

"Rückseite" vom Weihnachtsläufer.

“Rückseite” vom Weihnachtsläufer.

Ausserdem habe ich noch den Rest der zu langen Upcycling-Tasche zu einem Nähkörchen verarbeitet. Ging ziemlich fix und wird super genutzt. Damit sitze ich seltener auf der Schere oder dem Nadelkissen, wenn ich unten auf dem Sofa vor dem Fernseher Fäden vernähe oder quilte. Und es passt sogar ein 30cm Lineal rein (brauche ich für das Vorzeichen der Quiltlinien). Alle Nähutensilien sind zusammen und dabei auch gut sichtbar. Spart eine Menge rumgesuche.

Nähkörbchen.

Nähkörbchen.

Ausserdem gibt es noch ein Strickkörbchen bzw eigentlich ein Kosmetiktäschchen. Falls ich dann Stricken will, finde ich das Projekt auch mit allen Nadeln wieder (ein Spiel mit nur 4 Nadeln wirft einen echt zurück). Ich hatte den Stoff bei einem Kosemtiktäschchen bei Stoffknopf gesehen und mußte es einfach nachnähen. Ich mag die Tula Pink Stoffe und an einem Camping-Stoff konnte ich so gar nicht vorbeigehen. Die anderen Stoffe sind alle aus dem Fundus. Der Schnitt ist von Das mach ich nachts. Super genaue Anleitung und ich bin mit der Ergebnis sehr zufrieden. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von den Täschchen nähen. Ich habe nähmlich eine Quelle für günstige Reißverschlüsse aufgetan.

Strickkörbchen.

Strickkörbchen.

Aber erst mal die unmittelbaren Aussichten/Plänen: aus diesem Rest (die Streifen sind so, daß ist kein Belichtungsfehler) soll ein T-Shirt entstehen. Wahrscheinlich nach dem Ottobre Schnitt, den ich schon zwei mal genutzt habe.

Aussichten 1.

Aussichten 1.

Dies sind die Socken, die Frauke für mich gestrickt hat, weil ich bei meinem ersten Paar nach fast 2 Jahren immer noch bei Socke 1 1/2 bin. Passen perfekt und sind super warm. Meine Füße sind übrigens gleich groß, auch wenn das nicht so aussieht. Vielen Dank!

Aussichten 2.

Aussichten 2.

Und hier die Aussicht aus meinem Nähatelier. Erinnert mich daran, daß ich am Wochenende unbedingt auch mal raus muß…

Aussichten 3.

Aussichten 3.

New and Old

Es ist so eine Zeit, da fühle ich mich richtig alt. Immer müde und dem Programm nicht gewachsen. Dabei kriege ich es doch bei Licht besehen alles ganz gut hin. Auf jeden Fall ist dies nun doch ein Grund mein Upcycling-Projekt etwas genauer vorzustellen und mein erstes Tutorial zu schreiben:

Ausgangszustand.

Ausgangszustand.

Das Top passte mir einfach nicht mehr und die Zeit für halb-Bauch-frei ist auch mehr so vorbei. Und die Hose hat nie richtig gepasst (Stoff sieht schön aus, hat aber null Stretch-Eigenschaften: sehr unbequemes tragen bzw Fahrrad-Fahren…). Da habe ich mir gedacht, daß eine neue Umhängetasche zu meinen mindestens 9 Lieblingstaschen ja wirklich nötig wäre. Vor allem, da ich ja schon ALLES zur Ferigstellung habe.

Also 1. Schritt: Ewiges Überlegen, Planen, Messen und Denken (Dauer ca. 6 Wochen)

2. Schritt: Mittelteil des Tops herausschneiden. Dafür habe ich nur den unteren Rand unterhalb der Stickerei gerade mit dem Rollschneider gekappt und oben unterhalb des Ausschnittes ebenfalls einen geraden Schnitt gemacht. Bei der Hose habe ich die Beine aufgetrennt (entlang der Naht geschnitten) und versucht, dabei möglichst große Teile zu erhalten. Die Teile für den Hauptteile der Tasche sahen dann so aus:

2. Schritt.

2. Schritt.

Damit habe ich dann eine grünen Schlauch für den oberen Teil und mehrere Stücke Cordstoff für den unteren Teil. Ich habe mir erst aus dem Cordstoff einen kurzen Beutel mit dem selben Durchmesser wie vom grünen Schlauch genäht. Dann habe ich diese zwei Teile zusammen genäht. Dabei habe ich wieder mal festgestellt, daß es nicht so einfach ist, einen stretchigen Stoff an einen Stoff so ganz ohne Stretch zu nähen. Das war das Problem mit der Hose: kein Stretch… Jedenfalls, nachdem ich an dann die Falten alle wieder aufgetrennt hatte und alles schön verbessert hatte, sah das ganze so aus.

3. Schritt.

3. Schritt.

Ich habe mich dann noch für einen weiteren dünneren Streifen Cordstoff am oberen Ende der Tasche entschieden. Der grüne Stoff war/ist einfach nicht stabil genug, um einen Gurt daran zu befestigen. Danach habe ich dann die Länge für den quer über der Schulter zu tragenden Gurt ausgemessen und die entsprechenden Teile aus der Hose (Resten der selben) ausgeschnitten. Dafür brauchte ich 2x die Länge von ca. 55cm und die Breite von ca. 11-12cm.  Bei dem Gurt habe ich dann noch eine Verstärkung mit dünnem Volumenvlies (H 630) aufgebügelt.

4. Schritt.

4. Schritt.

Dann habe ich die beiden Gurtteile in der Länge verbunden und dann die Langsseite geschlossen. Dann mußte ich das ganze nur (!) noch wenden und nach dem bügeln habe ich zur Stabilierung noch jeweils eine Naht ca 0,7 cm der Länge nach auf jeder Seite abgesteppt. Dann noch einen Futterstoff ausgesucht und damit eine identische Tasche genäht. Den Futterstoff habe ich ebenfalls mit Volumenvlies verstärkt und noch eine Innentasche aufgenäht.

5. Schritt.

5. Schritt.

Zu diesem Zeitpunkt ist dann aufgefallen, daß das Verhältnis von Breite zu Tiefe der Tasche nicht so ganz hinkommt. Sie war einfach viel zu lang: etwas wie ein Schlauch. Und ein sicherer Weg in dieser Tasche viele Dinge auf ewig zu verlieren. Zähneknirschend habe ich dann sowohl bei der Außen- wie auch bei der Futtertasche jeweils den Boden und damit 6cm an Länge abgeschnitten. Danach bei beiden Taschenteilen den Boden neu gemacht und auch noch ein Volumenvlies auf den grünen Stoff aufgebügelt. Das wäre wohl schon zu einem früheren Zeitpunkt besser gewesen. But better late than never… Dann die wurden die Außentasche und die Futtertasche mit der rechten Seite aufeinander zusammengesteckt. Dabei habe ich den nach innen gefalteten Gurt mit zwischen den Lagen fixiert und das ganze am oberen Rand zusammen genäht. Dabei immer eine nicht zu kleine Wendeöffnung lassen…

Durch diese Wendeöffnung die Tasche wenden, alles schön platt und glatt gebügelt und den offenen Teil mit der Hand mit Hexenstich geschlossen. Dann habe ich den oberen Rand ebenfalls noch mit ca 0,7 cm Abstand zum Rand abgesteppt. Voila, und so sieht es aus:

Fertig.

Fertig.

Fazit des Projektes: frau kann am Anfang nicht so sicher Planen, wie bei einem “neuen” Projekt. Wie sich der Stoff verhält und ob die Stoffmenge ausreicht zeigt sich erst im Verlauf der Arbeit. Aber ich finde es total schön, die beiden Sachen weiterbenutzen zu können. Und es war auch total schön ein Projekt nur aus schon vorhandenen Materialien zu machen. Zwei große Stapel mit alten Pullovern, Hosen usw. liegen hier noch zur Verarbeitung. Mal sehen. Was das Tutorial angeht: da muß ich wohl noch an meiner Dokumentation der Schritte arbeiten…

Und dieses ist nun übrig geblieben:

Resteverwertung.

Resteverwertung.

Und da ich wirklich alles wiederverwerten will, nähe ich daraus noch ein kleines Körbchen. Die Kombination mit dem Wishing Tree Stoff von Valorie Wells gefällt mir gut und wird hier das Futter. Und viele gute Wünsche sind ja zum heutigen Tag auch genau richtig. Als allerletzen Gruß an alle LeserInnen hier meine diesjährige Weihnachtsdecke. Die habe ich am 24.12. um 15:30 fertig gestellt. Just in time. Die zweite Seite davon gibt es im Neuen Jahr. Alles Liebe an Euch alle und zum Abschluß kann ich mich nur Blanca von kleinekleinigkeiten anschließen: ich wünsche mir ein buntes 2015 ohne Pegida sondernd mit vielen verschiedenen Menschen, die alle Spaß an Vielfalt und Neugier auf das Leben haben. See you on the other side.

Weihnachten 2014.

Weihnachten 2014.

 

 

Holiday

Für ein paar Tage waren wir in Amsterdam und die Stadt ist auch im November eine Reise wert.

Holiday.

Holiday.

Leider hatte ich nicht gut genug geplant und so waren wir nicht Montags da, wenn der große Stoffmarkt stattfindet. Also gab es mehr Kultur.

Klassiker.

Klassiker.

Und da hat sich der Religionsunterricht doch gelohnt: ich konnte die ganze Geschichte von Isaak, Jakob und Esau erzählen. Dort hängen aber auch eine Menge Bilder, wo ich bei der Erklärung aber doch noch etwas geschönt/zensiert habe…

Und ein ganz kleines bisschen Borte habe ich auch gekauft. Ein Laden in der Albert Cuypstraat (ich glaube es war Nanucci Tessuti, vielleicht auch der Laden gleich nebenan). Wunderschöne, mit allem Glitzer der Welt bestickte Chiffonstoffe. Das wäre perfekt für jeden Bollywoodfan. Leider auch zu Preisen oberhalb von € 129,00/m. Und die Stoffe waren es wirklich wert. Daher habe ich nun nur etwas Kleines zum verzieren erworben. Kann ich wahrscheinlich auch öfter tragen, als eine Glitzerkreation.

Borte.

Borte.

Wie bitte?

Schon wieder so lange her. Aber wegen einer super-miesen Erkältung konnte ich nix machen. Erst ein paar Tage mit so heftig tränenden Augen und dicker Nase, daß ich nicht mal geradeaus kucken konnte. Und dann eine Woche mit noch laufenderer Nase und dabei Kopf- und Ohrenschmerzen. Mitlerweile tut nicht mehr soviel weh, aber dafür sind meine Ohren immer abwechselnd zu und meine Dauerfrage zwischen den Husten-Attacken ist: Wie bitte? Was? oder eben keine Reaktion, wenn jemand was hinter mir sagt und ich nicht mal mitkriege, das da was war. Ich fühle mich wie 103. Und kann nur bestätigen: Schwerhörigkeit macht einsam.

Aber ich kann wieder etwas vor mich hin wurschteln und habe ein paar Dinge abgeschlossen. Viel nähe ich zur Zeit bei Reparaturprojekten. Das ist nicht so super schön zum fotografieren, aber sehr schön, wenn es geschafft ist. Ich / oder Kind und Mann können die Sachen wieder anziehen und nix muss weggeschmissen werden. Aber auch kleine Dinge machen Freude:

Wieder neue Nadelkissen:

Nadelkissen No. 1 bis 3

Nadelkissen No. 1 bis 3

Nadelkissen No. 4

Nadelkissen No. 4

Eigentlich sollte es nur eins zu einem speziellen Knopf meiner Mutter werden, den sie vor über 60 Jahren geschenkt bekommen hat. Aber dann war ich nicht sicher, welcher Stoff am besten passt, habe meine ganzen Vorräte durchsucht und bin dann bei 4 Farbkombinationen gelandet. Alle sind wieder nach der Anleitung von Das mach ich nachts genäht.

Die Knöpfe gefallen mir alle gut zu den Stoffen. Die beiden kleineren Knöpfe oben habe ich bei Volksfaden in Berlin gekauft. Super Beratung. Ich hatte mir ganz was anderes vorgestellt, aber mit diesen kleinern Modellen bin ich sehr zufrieden. Und selber wäre ich da wahrscheinlich nicht drauf gekommen. Der Knopf mit den kleinen Kleeblättern und goldenem Rand ist der von meiner Mutter. Und er dunkelgüne Stoff dazu gehört zu meinen Favoriten. Ich glaube ich mag jedoch das Modell mit Streublümchen auf rosa und den Punkten oben am liebsten. Obwohl der Bienenstoff unten…

Ich habe mir da auch noch ein Stück Voile von Tula Pink in Blau/Türkis für einen Loop gekauft ( The birds & the bees). Jetzt ärgere ich mich, daß ich nicht gleich genug für eine Bluse mitgenommen habe. Der Stoff ist wunderschön und hat einen tollen Fall. Genau wie der Art Gallery Stoff in Rot/Pink. Soll auch ein Loop werden.

Voile aus Berlin.

Voile aus Berlin.

Tja, Loops. Da sind in der letzten Zeit einige entstanden. Nr1: Ein ganz schneller aus einem Jersey-Rest vom Holländischen Stoffmarkt. Das Modell habe ich an auch schon gerne getragen. Ich brauche jetzt immer was warmes am Hals.

Loop1.

Loop 1.

Dann habe ich dort auf dem Stoffmarkt tatsächlich endlich einen passenden Streifen Jersey für einen gepunkteten Streifen Jersey gefunden, den ich schon Ostern in Jever gekauft habe. Da dachte ich noch: die Rückseite finde ich ganz schnell und dann ist mit diesem Rest ganz schnell was schickes, praktisches und günstiges fertig. Na ja, schnell schon mal nicht. Günstig auch nicht, weil ich auf der Suche in x Stoffläden und auf dem ein oder anderen Markt war… So sehen die beiden Stoffe nebeneinander aus:

Punkte und Senf.

Punkte und Senf.

Fotos vom fertigen Modell 2 kommen demnächst. Bei Tageslicht sieht das ganze nicht mehr gar so sehr wie das alte Sofa aus den fühen 70ern aus…

Und dann die Loops aus Voile. Hier hatte ich ein ähnliches Problem wie bei den Nadelkissen: ich konnte mich nicht entscheiden, welche Stoffe denn nun am besten zusammen passen. Daher habe ich wieder alle meien Stoffe durchgesehen und es gibt es jetzt 3 Varianten:

Das Modell mit einem Stoff von Anna Maria Horner und dem oben genannten Art Gallery Stoff. Dieses Modell wollte ich eigtlich schon im September zum verschenken fertig haben, aber die Auswahl der Stoffe hat wirklich gedauert:

Loop 3.

Loop 3.

Ich finde ihn schön und hoffe sehr, daß er bei der Empfängerin auch gut ankommen wird. Rosa ist ja so eine Sache, wenn das Alter von 6 überschritten ist. Aber die Stoffe fassen sich wirklich schön an und tragen sich bestimmt auch angenehm. Ausserdem kann ein bischen Farbe jetzt im Herbst ja auch nicht schade.

Dann noch No. 4 mit 2 Stoffen von Anna Maria Horner. Er ist ein bischen sehr rosa geworden. Nicht schlecht, aber das vorherige Modell finde ich für ein größeres Mädchen schöner:

Loop 4.

Loop 4.

Dafür muß ich jetzt noch eine Abnehmerin finden. Und dann noch das Modell mit dem Stoff, den ich extra in den USA bestellt habe, weil ich ihn so schön fand. Wieder 2 Stoffe von Anna Maria Horner. Den werde ich behalten. Echinacea finde ich auch als Blume total schön und da sie in meinem Vorgarten nicht gut wächst, habe ich jetzt was dauerhaftes:

Loop 5.

Loop 5.

Und die nächsten Modell mit dem nächsten Post…

Summertime

Jetzt ist es also wieder Sommer da draußen. Der Kürbis fängt an zu wachsen (die Pflanze, nicht etwaige Früchte) und das scheint mir doch etwas zu spät. Aber frau muß den Sommer begrüßen, wann immer es geht und sei es im September. Es ist wunderschön im Garten: die Bohnen wachsen, der Rasen kaum und gießen tut auch kaum nötig. Eine gute Zeit.

Ausserdem gibt es noch folgendes im Garten:

Kinderquilt.

Kinderquilt.

Das Top für den neuen Quilt von Maya ist fertig. Hauptsächlich sind es Stoffe der Serie Wee Wander von Sarah Jane für Michael Miller. Ich habe noch ein paar Punktestoffe und einen rosa-orangen Musterstoff von Riley Blake dazu genommen. Sonst wäre es mir wahrscheinlich zu pastellig geworden. Das ganze ist 1,65m mal 1,4m groß geworden. Mir gefällt es mittlerweile sehr, nachdem ich zuerst ein bischen unzufrieden mit dem Ergebnis war. Ich finde es immer schwer die Perspektive zu wechseln. Erst ewig lange das gepussel mit den kleinen Teilen, immer ganz nah dran und dann plötzlich das Große Ganze. Dann kommt mir das Ergebnis immer irgendwie beliebig vor.  Alles zusammen kann ich erst eine Zeit später wieder richtig sehen.

Volle Größe.

Volle Größe.

Zum Theme gepussel: ich habe eine Geldbörse aus Wachstuch (unter anderem) nach einem Schnitt aus dem Internet genäht. Oh wie habe ich geflucht und mich bitterlich beklagt auf dem langen Weg dahin. Aber ich bin brav und beharrlich dran geblieben und nun ist sie fertig.

Grete Tasche mit Amy Butler Wachstuch.

Grete Tasche mit Amy Butler Wachstuch.

Und so sieht das gute Stück von innen aus:

Grete Tasche von innen.

Grete Tasche von innen.

Die Stoffe habe ich von Stoffsalat und ich finde die Zusammenstellung richtig schön. Auch hier kamen mir zwischendrin Zweifel: ist das nicht alles zu quietschig? Aber ich habe mich dann sogar entschieden alles mit rosa Nähgarn zu nähen und es passt super. Nix zu quietschig. Und die alte Erkenntnis beim Lesen von Schnittmustern: einen Satz lesen, der Anweisung folgen und dann erst zum nächsten übergehen. Wenn ich es nicht begreife, heißt das noch lange nicht, daß es nicht funktionieren wird. Nur einmal habe ich 2 Teile falsch ( um 90 Grad verdreht) aneinander genäht und konnte dann entsprechend der Anleitung nicht wenden. Habe ich dann aber doch begriffen.

Nach dem Projekt wollte ich erst mal was einfaches und habe eine Mütze für das Kind gestrickt. Sie hat im letzten Winter zwar schon eine Mütze aus dem Garn bekommen, aber die ist doch etwas groß geworden. Passt locker allen hier lebenden Erwachsenen und fällt dem Kind immer über die Augen. Ich habe also gedacht, sie kriegt einen neue Mütze, die passt und ich kriege die alte. Nun ja. Ich darf sie mir mal ausleihen…

Mützen. 2.

Mützen. 2.

Sie hat sich ausdrücklich gegen einen Pom Pom entschieden. Schade. Ich mache die Dinger wirklich gerne. Jetzt muß ich also wieder ans quilten gehen. Und die Decke ist noch groß… Ansonsten bin ich momentan fasziniert von Wissenschaft. Sehr schön zum Handarbeiten, aber nicht so produktiv. Einfach zu spannend und zu gut, um nur halb hin zu sehen.

 

 

 

Ch-Ch-Changes

Es hat lange gedauert mit dem neuen Post. Aber nun kehr langsam wieder etwas Ruhe ein. Ich habe nach fast 11 Jahren gekündigt und nun seit 01.08. einen neune Job. Das ist ziemlich aufregend. Aber die neune Kollegen sind nett, langsam finde ich mich mit den neuen Aufgaben und auch dem neuen System zurecht und genieße auch die zusätzliche freie Zeit. Nur noch 20 statt 28 Stunden in der Woche. Erstmal. Aber es ist schon sehr seltsam. 11 Jahre sind eine lange Zeit. Alles ist irgendwie merwürdig anders und dann wieder gleichzeitig ganz unspektakulär. Dazu passt tatsächlich am besten Bowie.

Ich habe in Berlin die Ausstellung gesehen und bin ziemlich begeistert.  Aber es ist schon komisch, Platten im Museum zu sehen, bei denen ich das Erscheinungsdatum miterlebt habe. Frau fühlt sich dann etwas museal. Aber auf jeden Fall ein Grund, die Platten dann auch wieder herauszusuchen und zu hören. Auch dieses wieder sehr seltsam, weil viele Songs ganz essentiell mit einer bestimmten Zeit verbunden sind und dieses Gefühl von Zeitmaschiene sofort eintritt, wenn die ersten Noten zu hören sind.

Aber es gibt auch ganz normale Vorkomnisse:

Ich habe auch Stoffe in Berlin gekauft. Was für eine Überraschung:

Voile für Bluse.

Voile für Bluse.

Der Stoff hat einen wunderschönen Fall und ist auf eine nette Art Retro. Ich möchte mir eine Sommerbluse darus nähen. Und daß, wo der Sommer scheinbar gerade aufgibt… Ausserdem habe ich noch Jersey für einen Kinderpullover und ein Set Bio-Stoffe mit Bienenmotiven gekauft. Die waren einfach zu schön. Keine Ahnung, wie ich die verarbeiten werde.

Das Top von Trip around the World ist fertig. Es soll ein Wandbehang werden und ist dafür fast ein bischen groß. Aber die Wand ist ja noch ganz leer und kann auf jeden Fall Farbe vertragen. Ich bin immer noch ganz glücklich mit dem Grün und den Gelb-Orange-Abstufungen. Mag ich momentan total gerne. Und ein paar Stoffe, die ich ewig gehegt und gepflegt habe sind hier endlich mal gebraucht worden.

Trip around the world.

Trip around the world.

Beim Fotografieren hat sich dann plötzlich diese Bild ergeben.

Rückseite gegen das Licht.

Rückseite gegen das Licht.

Ausserdem habe ich ein paar Schlüsselbänder gemacht. Ich brauchte eigentlich nur eines für die Schlüssel an meinem neuen Arbeitsplatz. Aber dann konnte ich mich nicht entscheiden, welche Kombination aus Stoff, Dekoborte und Schlüsselring denn nun am besten wäre. Daher habe ich 3 verschiedene gemacht und werde den Wasserhahn-Schlüssel und den Garagenschlüssel nun auch etwas verschönern und farblich  erkennbar machen.

Ordnung muß sein.

Ordnung muß sein.

Ausserdem bin ich beim zusammen nähen des Tops für Maya. Das Muster sieht ja ziemlich einfach aus, aber gefühlt sind es dann doch wieder 5027 Teile. Mindestens. Mal sehen, ob es mir besser gefällt, wenn alles zusammen genäht ist. Zur Zeit bin ich nur halb begeistert. Aber das geht mir an diesem Punkt meistens so. Auf jeden Fall werde ich 2 Decken aus den ganzen Blöcken herausbekommen, die ich schon genäht habe. Vorher ausrechnen wäre vermutlich vorteilhaft gewesen…

Blocks in Progress.

Blocks in Progress.

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