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Archive for the ‘Garten’ Category

Ich war beim Friseur und habe da durch großmundiges „bitte RICHTIG“ kurz, den kürzesten Haarschnitt seit Jahren bekommen. Gefällt mir ganz gut, aber leider kam einen Tag später die Kältewelle. Und so fast ohne Haare auf dem Kopf sind -7 Grad Celsius eben noch mal kälter. 9mm ist halt eben sehr kurz. Ich habe aber unerschrocken dem Wetter getrotzt. Und draußen Fotos gemacht. Ohne Jacke. Und ohne Mütze.

Noch mit langen Haaren.

Noch mit langen Haaren.

Ich wollte doch endlich mal die verschiedenen Shirts nach dem Raglan-Schnitt aus der Ottobre 3/2015 zeigen. Ich habe den Schnitt mitlerweile gut an meine Figur angepasst: an den Hüften an beiden Seiteten ca. je 2 cm mehr Weite, dafür unter den Armen etwas weniger Weite. Dafür aber auf ca. 15cm am Ärmel von der Achsel aus gesehen über die Länge mindestens 2cm mehr Weite zugegeben. Ich mag diese Shirts super gerne und trage auch jetzt noch fast jeden Tag eines davon. Obwohl es eigentlich zu kalt dafür ist und ich dann eine Jacke drüber an habe. Dieser Schwalbenstoff war ein Rest aus dem Stoffmarkt Hastedt und das Stück hat einfach nicht für lange Ärmel gereicht. Und zuhause habe ich nix in meinem Vorrat gefunden, das gepasst hätte. Daher habe ich dann bei einm späteren Besuch in Hastedt noch mal gesucht und den Punktestoff gefunden. Passt super finde ich. Die Ärmel sind etwas stretchiger als der Schwalbenstoff. Optimale Kombi für den Tragekomfort. Mein erstes Modell nach dem Schnitt habe ich hier schon mal gezeigt.

Eine weiteres Lieblingsmodell, das farblich etwas leichter zu kombinieren ist, ist mein Fahrradshirt.

Das beste von allen miesen Fotos.

Das beste von allen miesen Fotos.

Irgenwie habe das Shirt zwar am meisten an, aber noch nicht ein einziges brauchbares Foto davon zustande gebracht. Die Ärmel sind aus einfarbigem Jersey in Antrazit. Der Stoff hat wohl einen Poly-Anteil und ist daher etwas weicher/puscheliger als meine anderen Jerseys. Das trägt sich sehr angenehm, nach einem anstrengenden Tag ist frau da aber auch leicht etwas stinkiger unterwegs…

Und das letzte Modell nach dem Schnitt ist mit uni-Bauch und hellblauen Ärmeln mit stilisierten Korbblütlern/Pusteblumen.

Winter im Garten.

Winter im Garten mit kurzen Haaren.

Ich trage es sehr gerne, obwohl es für meine Verhältnisse total unfarbig ist. Blau entdecke ich dieses Jahr wieder für mich. Auch dieses Modell trägt sich super und ich sehe die Falten über dem Busen ja selber nicht. Da muss ich bei einem weiteren Exemplar wohl doch noch mal mehr Weite für den Busen einarbeiten. Oder dünner werden. Das mit der zusätzlichen Weite ist aber wohl erfolgsversprechender. Ein Modell mit hellblauem Bauch mit Schwänen drauf und orangenen Ärmeln ist als nächstes geplant. Gefolgt von einem Modell in dunkellila mit Äpfeln für den Körper und lila Streifen für die Arme. Dann sollte ich wohl auch mal wieder Lust auf andere Schnitte bekommen.

Fazit: der Raglan-Shirt-Schnitt aus der Ottobre ist für mich DER Schnitt für 2016. Ein bis zwei mal die Woche trage ich eines der nach diesem Schnitt genähten Shirts und finde sie immer noch super.

Hier nur noch eine Impression aus der kurzen richtig kalten Zeit.

Vor dem Vorgarten.

Vor dem Vorgarten.

Und meine Meinung zu 2016:

Fuck 2016.

2016. No comment.

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Jubiläum. Tatsächlich Nr. 100. Mal sehen, ob dieser Post besser, länger, diverser, mit mehr links, mehr Musik und irgendwie doller wird… Auf jeden Fall wollte ich dieses mal nicht so lange warten, bis ich mich wieder zum Schreiben aufraffe. Und dan ist es schon wieder einen Monat später… Eigentlich sind auch eher die Fotos der limitierende Faktor. Deshalb fange ich einfach mal an mit den Dingen, wo schon Fotos vorhanden sind: ich bin bei den Jersey-Oberteilen vom Virus befallen. Seitdem ich durch simples verstellen des Nähfüßchendrucks endlich keine welligen Nähte im Jersey habe, kann ich gar nicht mehr aufhören.

Ich habe mir den Schnitt von einem gekauften Shirt abgenommen und das ganze dann noch mit ziemlicher Nahtzugabe zugeschnitten. Auf jeden Fall zeigte sich da ein grundsätzliches Problem von Jersey/stretchigen Stoffen allgemein: jeder stretcht sich irgendwie anders. Hier musste ich dann an den Wiener Nähten einiges zugeben und unter dem Arm wieder einiges wegnehmen.

Änderung Brust und Armausschnitt.

Änderung Brust und Armausschnitt.

Ich habe ziemlich viel probiert und die Linie von Vorderteil und Seitenteil immer wieder angepasst. Eigentlich war ich dann mit dem Ergebnis ganz zufrieden: keine Beulen mehr unter dem Ärmel und genug Platz vorne am Busen und hinten am Rundrücken. Aber das Foto spricht da eine andere Sprache. Die Falten im vorderen Seitenteil deuten ganz eindeutig darauf hin, dass die Rundung immer noch falsch ist und ich für die Brust mehr Stoff gebraucht hätte. Die Ärmel sind auch zu eng, bzw. das Shirt hat mehr Weite als die Ärmel und wirkt daher etwas unausgewogen. Davon abgesehen gibt es auch Plus-Punkte: ich habe eine Menge beim nähen gelernt (neue Flüche z.B.), die beiden Stoffe gefallen mir gut zusammen, die Nähte sind nicht wellig, die Einfassung des Halsauschnitts ist mir gut gelungen und das Teil ist trotz der wenig überzeugenden Passform sehr bequem. Eine weitere Erkenntnis: wenn die Schneiderpuppe eine Nummer kleiner/dünner als frau selbst ist, nützt es nix, wenn daran die Passform ausprobiert wird…

Grüne Blumen - fertig.

Grüne Blumen – fertig.

Der nächste Versuch war dann in blau. Habe ich füher viel getragen und dann nach einer Farb-Typ-Beratung jahrelang gar nicht mehr. Den Ärmelstoff mit den dunkelblauen Kringeln auf hellblauem Grund fand ich aber dann so schön, daß ich einfach angefangen habe. Dieses ist ein Raglanmodell aus der Ottobre 5/2013. Nähte sich schnell und einfach und ich musste nicht viel anpassen. Ich habe die Ärmel im Oberarmbereich etwas weiter gemacht und das Shirt insgesamt etwas länger als im Schnitt angegeben. Der Jersey ist eine dickere und festere Qualität als bei dem grünen Modell. Das Shirt ist superbequem und ich fühle mich darin sehr „angezogen“, obwohl es auch eher körperbetont sitzt.

Raglan in blau.

Raglan in blau.

Im Foto sieht man wieder die Passprobleme im Brustbereich. Da muss ich beim nächsten Modell noch mal eine Verbesserung finden. Die Details sind wahrscheinlich unangezogen besser zu sehen. Pluspunkte sind hier: Kragen perfekt von der Weite und der Verarbeitung, schöne Kombi der 2 Stoffe, extrabequem und geeignet für drunter und alleine tragen.

Raglan ohne Passprobleme.

Raglan ohne Passprobleme.

Dieses dritte Shirt ist jetzt nicht körperbetont und aus Romanit-Jersey. Diese Art Stoff habe ich das erste Mal vernäht und bin von den Eigenschaften sehr angetan. Die Passform ist super, denn das Modell ist im Nähkurs unter Anleitung angepasst und fertig gestellt worden. Der Schnitt ist aus der Fashion Style 9/2015 Modell 24 und es wurde einiges verändert: Seiten-und Vorderteile wurden zu einem Schnittteil zusammengelegt, der Saum ist vorne und hinten etwas länger und an den Seiten kürzer (im Original war es vorne kürzer und hinten länger), ein Beleg wurde benutzt und keine Einfassung des Halsausschnittes wie im Heft und außerdem sind die Ärmel etwas länger als im Schnitt. Im Foto habe ich sie hochgeschoben, sie reichen aber bis über die Handgelenke. Pluspunkte hier: passt alles, perfekte Länge für mich und es fühlt sich so an, als hätte ich es schon ewig. Allerdings ist vom Original-Schnitt wirklich nicht mehr viel übrig geblieben.

Schwarz-Weiss und passend.

Schwarz-Weiss und passend.

Den schwarz-weißen Stoff finde ich jetzt allerdings etwas langweilig. Auf dem Ballen hat er mich von der Optik mehr überzeugt, vielleicht würde er bei einem Kleid noch besser zur Geltung kommen. Da ich aber kaum Kleider trage, da die auf einem Herrenrad leicht zu Problemen führen, ist die Überlegung nur theoretisch. Praktisch würde das Teil dann wohl nur im Schrank wirken und das wäre zu schade. Sehr bequem und ein echtes Basis-Stück. Werde ich bestimmt noch mal nähen. Dann wieder in bunt.

Farben sind bei meinen nächsten Modellen dann wieder mehr dabei. Hieraus soll ein längerer A-Linien-Rock entstehen.

Colour baby!

Colour baby!

Und hieraus ein Schal für die Tochter. Sie mag Farben und hier ist der ganze Regenbogen drin. Auch mein Wunsch nach Regenbogen ist zur Zeit groß. Leider habe ich nur ein Knäuel.

Even more colour.

Even more colour.

Sorry, keine Musik, wenig links und nur Bilder. Das kommt dann in dennächsten 100 posts…

 

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Nun befindet sich der Sommer ja auch schon wieder in den letzten Zügen. Und dieser Beitrag hat es wegen fehlender Fotos nie bis zur Vollendung geschafft. Damit ich aber überhaupt mal wieder hallo sage, hier eine etwas durcheinander gewürfelte Mischung…

Ich hatte dieses Jahr drei Wochen Sommerferien. Das erste mal seit 12 Jahren, dass ich 3 Wochen Urlaub am Stück habe. Die 7 Woche krank mit ausgekugeltem Ellebogen und die Elternzeit zählen ja nicht wirklich als Urlaub. Das ist schon deutlich entspannter, da dieses Gefühl, alles an Erholung und wollte-ich-doch-dringend-erledigen und Erlebnis-Stress in zwei Wochen zum eben nicht zum Entspannen führt. Allerdings sind auch bei drei Wochen die wollte-ich-doch-dringend-erledigen-Sachen und muß-ich-noch-dringend-erledigen-Sachen dran.

Die Einkommenssteuererklärung ist abgeschlossen, diverse Teile von meinem großen Reparatur-Stapel repariert und ein Stoff-Hund meiner Tochter wurde repariert/verarztet und dann konnte ich an meiner Sweatshirt-Jacke weiterarbeiten. Alle anderen Projekte sind abgeschlossen:

Blaues T-Shirt ist schon seit längerem fertig und wird fleißig getragen. Jetzt will ich aber mal einen anderen Schnitt probieren, denn hier sind die Ärmel immer recht aufwendig. Etwas ohne Puffärmel. Der Schnitt ist wieder der selbe von Ottobre wie bei diesen Shirts: Streifen, Blumen und Punkte.

Blaues T-Shirt fertig.

Blaues T-Shirt fertig.

Jetzt ist aber auch wirklich mal gut… Aus den Reste-Quadraten meines afrikanische Stoffe-Quilts habe ich dann kuzerhand noch Topflappen gemacht…

Topflappen als Resteverwertung.

Topflappen als Resteverwertung.

Und mein Quiltoberteil vom Quilt-Along von der Feinen Adresse ist auch fertig. Damit habe ich mich zugegebenermaßen recht schwer getan. Ganz so dolle genau sind die Passpunkte nicht und so ist das Top nach dem Zusammennähen ziemlich huckelig. Und mit der Farbzusammenstellung bin ich zur Zeit auch nicht mehr so zufrieden. Aber erst mal fertig und beim Quilten lässt sich ja vielleicht noch was retten.

Quilt-along Quilt.

Quilt-along Quilt.

Die Sweatshirt-Jacke ist fast fertig (Fäden vernähen und innen einen Versäuberungsstreifen einnähen, weil ich so pingelig bin) und der Quilt für meine Tochter ist auch fast fertig gequiltet. Davon das nächste Mal mehr. Und vom großen Open Air Kino im Garten…

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SOMMER!

Es ist tatsächlich Sommer. SOMMER! und gleich so intensiv. Aber ich werde mich nicht beschweren. Nur schwitzen. Am Freitag bin ich mit 5 schweren, langen Kanthölzern um die Mittagszeit vom Baumarkt mit dem Fahrrad nach Hause geschoben. Und Schatten war da nicht. Und leider liegt der Baumarkt auch nicht in der direkten Nachbarschaft. Aber wenigstens ist Sommer.

Der geplante Leinwandrahmen ist dann am Wochenende nicht daraus geworden, weil es wirklich viel zu heiß zum sägen und konstuieren unter freiem Himmel war. Daher jetzt nur Indoor-Projekte.

Babybadehandtuch für Antonia.

Babybadehandtuch für Antonia.

Dieses Baby-Handtuch habe ich in Rekordzeit fertig gekriegt. Ich habe über 5 Meter Schrägband mit der Hand im Blindstich an einem Abend und einem Morgen fest genäht. Muß ich aber auch nicht noch mal haben. Aber die kleine Nachbarin war bei ihrer Vorstellung dann ausnehmend niedlich und umgänglich. Ich bin jedes Mal ganz gerührt, wenn ich so ein frisches winziges Baby sehe. Das müssen diese Mutter-Hormone sein. Früher hatte ich sowas nicht.

Dann war ich auch noch zu einem Patchworkkurs bei der Feinen Adresse zum Thema Dreieckslineale. In dem Muster sind wirklich viele Dreiecke und den ganzen Vormittag haben wird damit zugebracht, Stoffe in eben kleine Dreiecke zu zerschneiden. Einen großen Stern habe ich im Kurs geschafft und den anderen dann am nächsten Abend zuhause. Aber irgendwas war anders…

Spot the difference.

Spot the difference.

Ich habe auch eine Weile gebraucht um den Fehler zu finden. Und dann war es super-offensichtlich… Und dann zähneknirschend wieder getrennt. Dabei waren die Spitzen so gut und präzise genäht. Waren…

So sieht das ganze nun aus:

Viele Dreiecke...

Dreiecke fertig.

Das war doch ziemlich aufwendig und der hellere gelbe Stoff (Hintergund für die Flying Geese) ist auch kein 100%iger Baumwollstoff. Das ist beim Bügeln und Nähen dann kein wirklicher Spaß, da der Stoff einfach weniger Stand hat, als alle anderen. Aber das Ergebnis ist doch nicht schlecht. Und definitiv mal Farben, die ich sonst nicht nehme. Ich wollte mal was anderes machen und anders sieht das Ergebnis auch aus. Jetzt muß ich nur noch quilten…

Und dann war ich noch zu einem Log Cabin Kurs. Denn einen Log Cabin Quilt wollte ich immer machen, bin aber alleine immer nicht dazu gekommen. Irgendwie sind immer andere Projekte dazwischen gekommen. Und dann habe ich mich in dem Kurs doch gegen eine Decke und für einen Wandquilt entschieden. Mit graut einfach vor einer weiteren großen Decke, die ich quilten muß. Und dann sind mir noch die südafrikanischen Stoffe eingefallen, die ich schon so ewig gehütet habe. Hier ist endlich mal ein Projekt, wo sie zur Geltung kommen habe ich mir gedacht.

Log Cabin aus Südafrikanischen Stoffen.

Log Cabin aus Südafrikanischen Stoffen.

Jetzt fließen mir die Muster vielleicht doch ein wenig zu sehr ineinander. Aber es ist wie immer: wenn mit einem Projekt fertig bin, muß ich mich erst mal damit anfreunden. Die Realität mit meinen vorherigen Vorstellungen/Plänen/Ideen in Einklang bringen. Meistens gefällt es mir dann doch noch. Aber auch diesen Quilt muß ich jetzt noch quilten…

Aus den Streifenresten habe ich noch schnell 2 Topflappen-Vorderseiten genäht. Aber die sind noch nicht ganz fertig, da ich erst noch einen Kindersonnenhut zwischenschieben mußte. Der ist jetzt fertig (-dauert nur ganz kurz in der Fertigstellung– kann ich jetzt nicht so bestätigen). Das feststecken und Einscheiden für die Rundungen dauert einfach länger, wenn es präzise werden soll. Das Ergebnis sieht aber sehr profesionell aus. Auch die 2 Seiten funktionierne gut: die Trennung der beiden Stoffe hat gut funktioniert. Ich mag es nicht, wenn die andere Seite immer so halb zu sehen ist. Das funktioniert hier super. Und beide Seiten haben einen ganz eigenen Charakter.

Aufprobieren ging aber dann leider heute noch nicht, da wir überraschend Haustiere bei uns gefunden haben und ich mich das erste Mal in meinem Leben mit Läuseshampoo beschäftigen mußte. Und ich habe sehr viel gewaschen… Es ist alles frisch und duftig hier und riecht nach Chrysanthemenextrakt…

Mehr demnächst.

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Da habe ich doch so schöne Fotos von den ersten Blüten meiner Blutpflaume im Garten gemacht und nun ist es eigentlich zu spät es zu posten, weil draußen die Blüte schon wieder durch ist. Von erstem Frühling zu Vollfrühling. Gefühlt in Sekunden. Der Garten ist grün und ich habe jetzt schon wieder vergessen, wo ich die ganzen Stauden in meinen Minibeeten verbuddelt habe. Jetzt ist schon absehbar, daß es ein Jahr für Mohn (mitlerweile überall), Rosen und Perlhyazinten ist. Und Spontanvegetation…

Blutpflaume.

Blutpflaume.

Die Tomaten kommen auch gut und dieses Jahr will ich es unter dem Glasdach versuchen. Das sollte ja mal bessere Erträge als die Murmeln vom letzten Jahr bringen. Aber die Auswilderung nach draußen ist immer mein größtes Problem: ich mache es wohl immer zu apprupt und die Pflanzen kriegen dann Sonnenbrand, müssen ganz neue Blätter austreiben und sind dann super spät dran. Mal sehen, ob ich es diese Jahr besser hinbekomme.

Die Tasche ist eines von meine letzten Projekten und sie ist zwar wieder deutlich größer geworden als eigentlich geplant, aber das kann beim Einkauf ja nicht ganz falsch sein. Ich hoffe sie gefällt   :-))) Für den Süden braucht frau was maritimes finde ich.

Maritime Tasche.

Maritime Tasche.

Und dann habe ich auch noch ein Strickprojekt abgeschlossen. Nein, nicht den Pullover der Ewigkeit. Ich habe ein Dreieckstuch fertig bekommen. Hiermit fing es an. Leinengarn aus Schweden mit Holzstricknadeln und einer schwedischen Anleitung von meinen Eltern aus dem Urlaub mitgebracht. Kann man auch im webshop kaufen habe ich eben festgestellt…

Ausgangszustand

Ausgangszustand.

Und nun ist es wirklich ein Dreieckstuch und das orange Garn habe ich bis auf den letzten Zentimeter aufgebraucht. Das Tuch ist zweifädig mit rot und orange immer rechts gestrickt und das schlimmste war nach der Mitte zu hoffen, das das Garn bis zum Ende reicht… Hat super geklappt. Mit den Troddeln habe ich mich zu Anfang etwas schwer getan, aber sie gefallen mir doch sehr gut am Tuch und sind auch haltbar. Und dazu ist das 100% Leinengarn zwar auf den ersten Griff recht drahtig und wenig kuschelig, aber beim Tragen ist es das gar nicht mehr sondern sehr angenehm. Und es wärmt tatsächlich gut, trotz der großen Löcher im Gestrick.

Tuch fertig.

Tuch fertig.

Dann habe ich noch eine Transportschutz-Hülle für das Tablett gemacht. Ich nehme das Ding einmal im Monat zu meiner Fortbildung mit und so einfach in Rucksack werfen war mir nicht geheuer. Ist ja auch nicht meins.

Hülle mit fleißigen Bienen.

Hülle mit fleißigen Bienen.

Die Hülle ging ganz schnell nach einer Schnittanleitung im Netz. Aber die Verarbeitung ist mir etwas schlampig geraten (nicht zentriert, Außennähte etwas krumm…). Funktioniert aber trotzdem wunderbar und vor allem ging es damit mal recht schnell. Ich mag den Stoff von Tula Pink einfach sehr. Ich freue mich, daß ich ich den jetzt für das Projekt einfach genommen habe anstatt ihn nur zu hegen und zu pflegen und nie zu benutzen. Übrigens bemühe ich mich sehr, viel aus den Beständen zu benutzen und nicht nur zu horten. Sollte man nicht meinen bei meinen Vorräten. Aber meine nächsten Projekte sind alle aus dem Vorrat. Zum Teil zumindestens.

Zum Abschluß hier aber nix von mir, sondern aus der (gezähmten) Natur. So schön blüht mein Zierapfel im Garten. Meine zwei Apfelbäume, bei deren Befruchtung er helfen soll, haben zusammen diese Jahr allerdings nur 5 Blüten…

Malus.

Malus.

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Wie bitte?

Schon wieder so lange her. Aber wegen einer super-miesen Erkältung konnte ich nix machen. Erst ein paar Tage mit so heftig tränenden Augen und dicker Nase, daß ich nicht mal geradeaus kucken konnte. Und dann eine Woche mit noch laufenderer Nase und dabei Kopf- und Ohrenschmerzen. Mitlerweile tut nicht mehr soviel weh, aber dafür sind meine Ohren immer abwechselnd zu und meine Dauerfrage zwischen den Husten-Attacken ist: Wie bitte? Was? oder eben keine Reaktion, wenn jemand was hinter mir sagt und ich nicht mal mitkriege, das da was war. Ich fühle mich wie 103. Und kann nur bestätigen: Schwerhörigkeit macht einsam.

Aber ich kann wieder etwas vor mich hin wurschteln und habe ein paar Dinge abgeschlossen. Viel nähe ich zur Zeit bei Reparaturprojekten. Das ist nicht so super schön zum fotografieren, aber sehr schön, wenn es geschafft ist. Ich / oder Kind und Mann können die Sachen wieder anziehen und nix muss weggeschmissen werden. Aber auch kleine Dinge machen Freude:

Wieder neue Nadelkissen:

Nadelkissen No. 1 bis 3

Nadelkissen No. 1 bis 3

Nadelkissen No. 4

Nadelkissen No. 4

Eigentlich sollte es nur eins zu einem speziellen Knopf meiner Mutter werden, den sie vor über 60 Jahren geschenkt bekommen hat. Aber dann war ich nicht sicher, welcher Stoff am besten passt, habe meine ganzen Vorräte durchsucht und bin dann bei 4 Farbkombinationen gelandet. Alle sind wieder nach der Anleitung von Das mach ich nachts genäht.

Die Knöpfe gefallen mir alle gut zu den Stoffen. Die beiden kleineren Knöpfe oben habe ich bei Volksfaden in Berlin gekauft. Super Beratung. Ich hatte mir ganz was anderes vorgestellt, aber mit diesen kleinern Modellen bin ich sehr zufrieden. Und selber wäre ich da wahrscheinlich nicht drauf gekommen. Der Knopf mit den kleinen Kleeblättern und goldenem Rand ist der von meiner Mutter. Und er dunkelgüne Stoff dazu gehört zu meinen Favoriten. Ich glaube ich mag jedoch das Modell mit Streublümchen auf rosa und den Punkten oben am liebsten. Obwohl der Bienenstoff unten…

Ich habe mir da auch noch ein Stück Voile von Tula Pink in Blau/Türkis für einen Loop gekauft ( The birds & the bees). Jetzt ärgere ich mich, daß ich nicht gleich genug für eine Bluse mitgenommen habe. Der Stoff ist wunderschön und hat einen tollen Fall. Genau wie der Art Gallery Stoff in Rot/Pink. Soll auch ein Loop werden.

Voile aus Berlin.

Voile aus Berlin.

Tja, Loops. Da sind in der letzten Zeit einige entstanden. Nr1: Ein ganz schneller aus einem Jersey-Rest vom Holländischen Stoffmarkt. Das Modell habe ich an auch schon gerne getragen. Ich brauche jetzt immer was warmes am Hals.

Loop1.

Loop 1.

Dann habe ich dort auf dem Stoffmarkt tatsächlich endlich einen passenden Streifen Jersey für einen gepunkteten Streifen Jersey gefunden, den ich schon Ostern in Jever gekauft habe. Da dachte ich noch: die Rückseite finde ich ganz schnell und dann ist mit diesem Rest ganz schnell was schickes, praktisches und günstiges fertig. Na ja, schnell schon mal nicht. Günstig auch nicht, weil ich auf der Suche in x Stoffläden und auf dem ein oder anderen Markt war… So sehen die beiden Stoffe nebeneinander aus:

Punkte und Senf.

Punkte und Senf.

Fotos vom fertigen Modell 2 kommen demnächst. Bei Tageslicht sieht das ganze nicht mehr gar so sehr wie das alte Sofa aus den fühen 70ern aus…

Und dann die Loops aus Voile. Hier hatte ich ein ähnliches Problem wie bei den Nadelkissen: ich konnte mich nicht entscheiden, welche Stoffe denn nun am besten zusammen passen. Daher habe ich wieder alle meien Stoffe durchgesehen und es gibt es jetzt 3 Varianten:

Das Modell mit einem Stoff von Anna Maria Horner und dem oben genannten Art Gallery Stoff. Dieses Modell wollte ich eigtlich schon im September zum verschenken fertig haben, aber die Auswahl der Stoffe hat wirklich gedauert:

Loop 3.

Loop 3.

Ich finde ihn schön und hoffe sehr, daß er bei der Empfängerin auch gut ankommen wird. Rosa ist ja so eine Sache, wenn das Alter von 6 überschritten ist. Aber die Stoffe fassen sich wirklich schön an und tragen sich bestimmt auch angenehm. Ausserdem kann ein bischen Farbe jetzt im Herbst ja auch nicht schade.

Dann noch No. 4 mit 2 Stoffen von Anna Maria Horner. Er ist ein bischen sehr rosa geworden. Nicht schlecht, aber das vorherige Modell finde ich für ein größeres Mädchen schöner:

Loop 4.

Loop 4.

Dafür muß ich jetzt noch eine Abnehmerin finden. Und dann noch das Modell mit dem Stoff, den ich extra in den USA bestellt habe, weil ich ihn so schön fand. Wieder 2 Stoffe von Anna Maria Horner. Den werde ich behalten. Echinacea finde ich auch als Blume total schön und da sie in meinem Vorgarten nicht gut wächst, habe ich jetzt was dauerhaftes:

Loop 5.

Loop 5.

Und die nächsten Modell mit dem nächsten Post…

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Summertime

Jetzt ist es also wieder Sommer da draußen. Der Kürbis fängt an zu wachsen (die Pflanze, nicht etwaige Früchte) und das scheint mir doch etwas zu spät. Aber frau muß den Sommer begrüßen, wann immer es geht und sei es im September. Es ist wunderschön im Garten: die Bohnen wachsen, der Rasen kaum und gießen tut auch kaum nötig. Eine gute Zeit.

Ausserdem gibt es noch folgendes im Garten:

Kinderquilt.

Kinderquilt.

Das Top für den neuen Quilt von Maya ist fertig. Hauptsächlich sind es Stoffe der Serie Wee Wander von Sarah Jane für Michael Miller. Ich habe noch ein paar Punktestoffe und einen rosa-orangen Musterstoff von Riley Blake dazu genommen. Sonst wäre es mir wahrscheinlich zu pastellig geworden. Das ganze ist 1,65m mal 1,4m groß geworden. Mir gefällt es mittlerweile sehr, nachdem ich zuerst ein bischen unzufrieden mit dem Ergebnis war. Ich finde es immer schwer die Perspektive zu wechseln. Erst ewig lange das gepussel mit den kleinen Teilen, immer ganz nah dran und dann plötzlich das Große Ganze. Dann kommt mir das Ergebnis immer irgendwie beliebig vor.  Alles zusammen kann ich erst eine Zeit später wieder richtig sehen.

Volle Größe.

Volle Größe.

Zum Theme gepussel: ich habe eine Geldbörse aus Wachstuch (unter anderem) nach einem Schnitt aus dem Internet genäht. Oh wie habe ich geflucht und mich bitterlich beklagt auf dem langen Weg dahin. Aber ich bin brav und beharrlich dran geblieben und nun ist sie fertig.

Grete Tasche mit Amy Butler Wachstuch.

Grete Tasche mit Amy Butler Wachstuch.

Und so sieht das gute Stück von innen aus:

Grete Tasche von innen.

Grete Tasche von innen.

Die Stoffe habe ich von Stoffsalat und ich finde die Zusammenstellung richtig schön. Auch hier kamen mir zwischendrin Zweifel: ist das nicht alles zu quietschig? Aber ich habe mich dann sogar entschieden alles mit rosa Nähgarn zu nähen und es passt super. Nix zu quietschig. Und die alte Erkenntnis beim Lesen von Schnittmustern: einen Satz lesen, der Anweisung folgen und dann erst zum nächsten übergehen. Wenn ich es nicht begreife, heißt das noch lange nicht, daß es nicht funktionieren wird. Nur einmal habe ich 2 Teile falsch ( um 90 Grad verdreht) aneinander genäht und konnte dann entsprechend der Anleitung nicht wenden. Habe ich dann aber doch begriffen.

Nach dem Projekt wollte ich erst mal was einfaches und habe eine Mütze für das Kind gestrickt. Sie hat im letzten Winter zwar schon eine Mütze aus dem Garn bekommen, aber die ist doch etwas groß geworden. Passt locker allen hier lebenden Erwachsenen und fällt dem Kind immer über die Augen. Ich habe also gedacht, sie kriegt einen neue Mütze, die passt und ich kriege die alte. Nun ja. Ich darf sie mir mal ausleihen…

Mützen. 2.

Mützen. 2.

Sie hat sich ausdrücklich gegen einen Pom Pom entschieden. Schade. Ich mache die Dinger wirklich gerne. Jetzt muß ich also wieder ans quilten gehen. Und die Decke ist noch groß… Ansonsten bin ich momentan fasziniert von Wissenschaft. Sehr schön zum Handarbeiten, aber nicht so produktiv. Einfach zu spannend und zu gut, um nur halb hin zu sehen.

 

 

 

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