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Archive for the ‘Backen’ Category

Nun geht es nach all dem zuhause-vor-sich hin-wurschteln morgen wieder zur Arbeit. Ich werde mal sehen, wie schnell ich mich wieder an die veränderte Geschwindigkeit gewöhnt haben werde. Das war ja mal wieder eine typische Satzkonstuktion… Ist die überhaupt korrekt ?Nun ja.  Es ist doch deutlich entspannter, wenn nur zwei Zeitpläne in Einklang gebracht werden müssen (meiner und der vom Kind). Aber so habe ich die letzten Tage noch einmal genutzt, um hier noch ein paar Sachen abzuschließen und fertig zu kriegen. Also Zeit für eine Bilanz: der Arm ist noch nicht wieder 100% und es ist auch nicht sicher, ob ich da wieder hin komme. Allerdings kann ich wieder bügeln, Staub saugen und leichtere Einkäufe mit rechts tragen. Die Kaputze mit rechts erreichen geht noch nicht und Fahrrad fahren darf ich die nächsten Monate auch noch nicht. Aber Schwimmen in einer Woche wieder und nähen geht auch. Das sieht man hieran:

Große Tasche.

Große Tasche.

Die Tasche ist endlich fertig geworden. Den Hawaii-Stoff habe ich schon lange und freue mich total, das ich eine schönes Projekt dafür gefunden habe. Es ist sogar eine Wendetasche.

Wendetasche von Innen

Wendetasche von Innen

Ganz so irre Augen wie auf dem Foto hat die Dame in Natura nicht.  Ich habe jetzt auch schon alles für eine weitere Tasche mit rosa Eichhörnchen hier liegen… Dezent verliert man eh nur oder vergisst sie in einer dunklen Ecke…

Dieser Pullover für Maya ist auch fertig geworden. Geht auch ganz ohne Overlock-Maschine habe ich festgestellt. Der Ausschnitt ist etwas schief vorne geworden, aber bisher hatte ich noch keine Lust, das ganze wieder aufzutrennen: an der Stell liegen 6 Schichten Stoff übereinander. Aber auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden mit dem Ottobre-Schnitt. Die Anleitung hätte könnte ausführlicher sein können, aber die Passform ist super und vermutlich passt der Stil auch besser zu mir bzw der Familie als burda style. Dies ist das letzte Bild des schiefen Zahns: 2 Stunden später ist er rausgeputzt worden.

Rotkäppchen mit Wackelzahn

Rotkäppchen mit Wackelzahn

Und dann gibt es ja noch dieses Projekt:

We can do it

We can do it

Das T-Shirt das Gegenteil von der Karo-Bluse und superbequem. Um mal einer von mir gerne frequentierten (leider nicht mehr aktiven) Seite nachzueifern:

Schnitt: Ottobre Woman 2/2007 Schnitt 4

Kosten: € 3,60 für den Stoff, dann nur noch Nähgarn und eine neue Zwillingsnadel (€ 3,95), weil die bei Zickzack immer abbricht 😦

Dauer der Fertigstellung: reine Arbeitszeit vermutlich ca. 3 Stunden, weil ich die Anteilung für den Halsabschluss erst verstehen musste. Gehühner noch mal gut 8 Stunden.

Das erste mal getragen: zum Foto und dann den ganzen Tag

Werde ich es wieder tragen: ganz sicher, ich trage es gerade zum 2. Mal.

Der Stoff ist recht dünn und extrem stretchig. Daher hatte ich erst Bedenken, ob die Nähte nicht doch beim Nähen zu sehr dehnen würden (Welleneffekt). Das hat aber gut geklappt. Auch das Kräuseln war gar nicht so aufwendig. Die Gummibandabschlüsse in den Ärmeln waren dann auch super-easy zu nähen. Kein Tunneldurchzug, die Naht liegt genau auf dem dabei gedehnten Gummiband. Daher geht das ganze schnell und es gab tatsächlich weniger krumme Nähte als bei einem Tunneldurchzug. Ein richtig gutes Teil. Und eine Motivation nach dem Reinfall vom letzten Mal. Ich hoffe ich kann dem Motto entsprechen. Vielen Dank auch für die Kommentare! Ich war ein bischen verschreckt, da ich gar nicht damit gerechnet hätte, daß jemand dies hier liest, den ich nicht kenne. Falls also meine Kommentare zurück auf sich warten lassen: ich bin einfach nur schüchtern.

Dann habe ich noch ein Cover für meine neue Nähmaschine genäht und mein Arbeitszimmer etwas entrümpelt.

Nähmaschinencover.

Nähmaschinencover.

Das ist noch ein längerer Prozess, aber der Anfang ist gemacht:  4 Kartons sind verschwunden und nächste Woche gehe ich noch mal mit 6 Kartons zum Flohmarkt. Dann habe ich alle meine angefangenen Nähprojekte auf einem Haufen und die vielen Will-ich-als nächste-mache-Haufen reduziert. Mal sehen, wie lange der Anfang der Ordnung durchhält. Diese Haufen und Stapel scheinen ein Eigenleben zu haben. Die vermehren sich durch Zellteilung. Aber meine allernächstes Projekt liegt hier schon: ein Quilt in Bonbonfarben mit Orange und Braun als Akzenten.

Ausserdem habe ich noch folgende Bücher gelesen in der Rekonvaleszenz:

Alles ist erleuchtet (Jonathan Safran Foer): fand ich nicht schlecht, hat aber ein bischen gebraucht, bis ich drin war. Das lag aber vielleicht auch an den Schmerzmitteln zu der Zeit. Meine Note wäre eine 2-

Der kleine Bruder (Sven Regner): Flutschte so weg und brachte mich doch schnell wieder in die dunklen, kalten 80er im November zurück. Spooky. Kann man lesen, muss man aber nicht aufheben, da eine richtige Story einfach fehlte. Und für eine Sittenbild fand ich es dann doch zu wenig auf den Punkt. So mit 3 zu bewerten.

Road Dogs (Elmore Leonard): Lies sich ebenfalls in einem Rutsch runterlesen. Story war da und auch überraschende Twists. Ich habe die ganze Zeit George Clooney vor mir gesehen: es ist die Fortsetzung von Out of Sight. Nix weltbewegendes, aber durch die coole Ausführung würde ich wieder 2-  sagen. Ein paar Längen waren drin.

Der Glaspalast (Amitav Gosh): Das fast beste Buch aus dieser Reihe. Der Mann kann super erzählen und hält auch nach mehreren hundert Seiten die Spannung. So viele Charaktere von den keiner uneingeschränkt sympatisch war nicht nur unterzubringen, sondernd sie einem auch noch ans Herz zu legen fand ich klasse. Wirklich empfehlenswert. Ich würde sagen 1- und daß auch nur, weil ich Sea of Poppies noch etwas besser fand.

A Case of Exploding Mangoes (Mohammed Hanif): Definitiv super! Schnell, detailliert, ausufernd, komisch, herzzerbrechend und gar nicht einfach nachzuerzählen. Weil immer bei einer Nacherzählung der Handlung die kunstvolle Struktur und das ganze Dazwischen verschwinden würde. Beeindruckende Charaktere. Glatte 1.

Love come to me (Lisa Kleypas): Ja, es ist Eskapismus. Aber so schlecht? Grausige Charaktere mit keiner nachvollziehbaren Motivation. Selten fand ich Personen in einer Romance-Novel so unsympatisch und alles so gruselig reaktionär. Das geht doch wirklich besser. Einer für die Tonne. Und für die oberscheußlichen und platten Dialoge a la Du hattest recht, mich schlecht zu behandeln, du wolltest ja nur mein bestes ganz eindeutig: 6, setzten. Auch Romance kann man mit Stil machen. Das hier ist es nicht!

Quilts from the House of Tula Pink (Tula Pink): Ein richtig schönes Quiltbuch. Sehr inspirierend und das im besten Sinne. Ich habe gleich viele eigene Ideen gekriegt. Nicht unbedingt zum direkt nachnähen, eher neue Ideen zu meinen Stoffstapeln. Ich glaube, daß ist auch eine 1. Es ist einfach total stimmig.

Ausserdem habe ich noch Downton Abbey Staffel 1, Ek ta tiger, Chennai Express, English Vinglish, Teri meri kahani, Parades End und mehr Yakari als ich wollte gesehen. Wahrscheinlich wird es Zeit, daß ich wieder zur Arbeit komme, bevor ich mir die 6 Bücher Box von Game of Thrones bestelle…

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Living la vida loca…

Tja, man sollte doch meinen, das jetzt der größte Stress vorbei ist. Leider ist das Schleppen, Packen und Räumen wohl noch lange nicht abgeschlossen. Da das Wohnzimmer noch nicht fertig ist, steht nicht nur ein Sofa auf dem kleinen Flur, sondern alles irgenwo rum, das eigentlich ganz woanders hin soll.

Aber zumindestens dieser Zustand ist im Wohnzimmer mittlerweile Geschichte:

Alles drin außer Fußbodenbelag.

Morgen müsse der Fußboden fertig sein, der Kühlschrank steht jetzt doch in der Küche (nachdem die Heizung ab und wieder angeschraubt wurde…) und telefonisch sind wir auch wieder zu erreichen. Also eigentlich alles ok.

Noch ein bisschen unaufgeräumt.

Aber nachdem der Herd eingeweiht ist und die Kartons weniger werden, ist wohl auch für das Wohnzimmer das Prinzip Hoffnung angesagt:

Halb fertig.

Demnächst dann die Hausführung, Zimmer für Zimmer. Und bis dahin… Sing and dance.

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Nachdem es erst so aussah, als würde ich überhaupt keine Zeit für die Advendszeit und die Weihnachtsvorbereitungen finden, ist es dann letztes Wochenende endlich soweit gewesen: Backwahn. Ich habe nun 5 verschiedene Kekssorten und etliche weitere Kuchen und Kleinteile gebacken: 

 

Herrenplätzchen. Die Klassiker. Müssen einfach sein. Kein Foto, da Klassiker. 

 

Weinachtsstiefel. Ein neuer Versuch nach einem Rezept aus dem Brigitte-Back-Special. Ich bin ja nicht so 100%ig überzeugt. Aber vielleicht habe ich sie einfach zu unregelmäßig ausgerollt. 

Kokosmaronen 

Kokosmakronen. Nicht schlecht, auch ein Klassiker. Mir gefällt die Glasur dieses mal. 

Rechts die Diabetikerlebkuchen.

Diabetikerlebkuchen aus dem Diabetikerjournal. Gar nicht mal schlecht! Sollten allerdings mindestens eine Woche gelagert werden vor dem Essen, am Anfang nach dem Backen sind sie noch ein bischen langweilig. Nach dem durchziehen aber super. 

Mohntaschen 

Mohntaschen. Nach einem Rezept für Hamantaschen aus -Küche der polnischen Juden-. Die dauern ziemlich wegen dem Hefeteig, daher mache ich die meist nur 1x im Jahr. Und ganz so viel Zucker wie im Rezept darf man auf keinen Fall nehmen: Zuckerschock! aber ich finde sie superlecker: der Teig ist recht neutral und dann dazu die Mohnfüllung nur mit Zucker und Zitrone. Unschlagbar. 

Mohnbaklava. Auch wieder nach einem Rezept aus dem Brigitte-Weihnachtsspecial. Ganz klasse! Das nächste mal wird der Sirup auch nicht mehr so intensiv eingekocht, aber auf jeden Fall wird es ein nächstes Mal geben… Schon bald! Superlecker! Dann Fotos, bevor er aufgegessen wird. 

Und Nussecken. Nach Guidos Mama Lotti. Nicht zu schlagen. Auch auf der Kalorien-Skala! 

Muffins mit Mohn und Zitrone. 

Muffins mit Zimt und Mandeln. 

ausserdem noch: Käsekuchen 

und für morgen oder übermorgen noch ein Käsekuchen (der Quark muss weg) und Mohnstrudel (ich habe da so eine Idee…). 

OK, es sind nicht alles Kekse, aber ich musste ja im Rahmen der Geburstagsfeiern noch das ein oder andere vorbereiten. Jetzt ist aber auch langsam gut. Ich will nicht mehr Kuchen essen. Backen vielleicht schon noch… 

Noch gibt es ja Abnehmerinnen: 

Aussage: Nein, kein Keks. Nur Schokolade.

Der Geburtag war dann doch Geburtstaglich und insgesammt alles sehr nett mit dem Besuch. Nur schade, das immer so wenig Zeit zum reden mit all den Leuten bleibt. Aber die Damen und Herren haben sich anscheinen auch amüsiert. Jetzt nur noch 2 sehr stressige Arbeitstage und dann ist erst mal frei. Dann wir der Schnee wohl auch wieder verschwunden sein und das Fundament ist vielleicht zu sehen. Mal sehen, wann es bei den derzeitigen Temperaturen weiter geht.

Das Fundament ist fertig und zu sehen. Aber dann gleich wieder unter Schnee verschwunden.

Und hier schon mal der Weihnachtsgruß. Bleibt wohl beim Plan für diese Weihnachten, aber auch so schon ganz stimmungsvoll finde ich. 

Have a happy Christmas. Und ein entspanntes wunderbares Weihnachtsfest!

Zum Jahrestag noch mal alles Liebe mein Liebster! Sowas kommt also dabei raus, wenn frau einfach zurück küsst. Ich bin sehr glücklich! Vielen Dank!

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