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Archive for the ‘Regt mich auf’ Category

Statistik

Tja, einer der Gründe warum es etwas dünn bei den Blog-Posts ist: ich habe mir ja eine Stoffstatistik für diese Jahr vorgenommen. Was kommt rein, was wird vernäht und geht damit raus (aus dem Vorrat) und als Effekt: hoffentlich kommt es insgesamt zu einem Abbau der Vorräte. Pffffff. Hände-in-die-Luft-werfen und hysterisches Gekicher. Ich fürchte dieses Ziel wurde mit der Aufnahme einer Statistik nicht erreicht. Ich habe das Gefühl der Eintrag ist gänzlich unkontrolliert explodiert. Dabei sollte es doch weniger werden. Ich nähe zwar wie eine Wilde, aber der Einkauf übertrifft das locker. Dabei bin ich doch Ökologin (in einem früheren Leben gewesen) und weiss, das mehr Eintrag als Austrag kein nachhaltiges System ist. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich hier aus den Stoff-Vorräten Erdöl bildet, weil der Druck dafür nicht reicht. Aber Humus ist möglich, denn es gibt Schichten.

Jetzt aber kein rumgerede und verzögern mehr: ich habe in diesem Jahr schon 55,1 m Stoff gekauft. Es ist mir schon ziemlich peinlich. Daher sieht es in meinem Nähzimmer zur Zeit auch teilweise so aus:

Stapelbildung.

Stapelbildung.

Ich habe allerdings auch schon 22,7 m Stoff vernäht: 1 Kinderfaschingskostüm, 1 T-Shirt und 2 Pullover für meine Tochter, 1 T-Shirt für den Gatten und für mich 3 Raglanshirts, 2 Sweatheart-Tops mit kurzen Ärmeln, eines mit langem Ärmel, eine Jogginghose,  3 verschiedene Pullover, einen Rock und ein Ophelia-Shirt. Ausserdem noch diverse Schlüsselbänder, eine Baybhandtuch und eine kleine Tasche für Babyutensilien.  Aber von einem Abbau der Vorräte kann keine Rede sein.

Es ist der Konsumrausch, das Gefühl: diesen Stoff finde ich nie wieder und den anderen kriege ich nie wieder so günstig. Und das Potential. Viele Stoffe finde ich einfach nur schön, oder besonders, oder ich liebe die Farben oder das Muster. Aber bei jeden Stoff geht es auch immer um die Pläne, das Potential. (Ich höre da immer den inneren Remington Steel: Think of the possibilities…Prägende Szene meiner Jugend ab 33: 49). Oder wie Bowie in Absolute Beginners sagte: Wir verkaufen keine Dinge, wir verkaufen Träume. Und das ist es oft: ich stelle mir abgefahrene Kleider, supergemütliche Pullover und wunderschöne Klamotten vor, die alle perfekt aussehen. Das ist das Potential. In der Realität stelle ich dann fest, dass es nie ganz so perfekt wird, ich wieder auf einen Modetrend reingefallen bin, der an einer Frau  mit dickem Hintern und Größe 42-48 auch mit 100 Anpassungen nicht anzupassen ist oder ich dann einfach ein wunderschönes Kleid habe, mit dem frau aber leider nicht Fahrrad fahren kann (ohne beim Absteigen von selbigen zu fallen).

Das ist natürlich ein Kapitalismus-Grund-System: immer schön kaufen. Und ich bin definitiv nicht frei davon. Stoffe habe ich genug, das weiss ich. Aber Träume und Potential: davon kann ich nicht genug bekommen. Es bleibt ein ständiger Kampf zwischen der Realisierung von Träumen, Praktikabilität und der Erkenntnis, dass ich zuviel habe.

Humus.

Humus, vor sich hin reifend.

Aber langsam bis mittelschnell steigt der Anteil der selbstgenähten Klamotten, die ich trage. Es muss nicht alles nur selbst genäht sein, aber ich habe keine Lust auf schlecht sitzende Mode in trüben Farben, die nur von unterbezahlten Frauen in Bangladesh hergestellt worden sein kann. Ich weiß wie lange ein T-Shirt dauert. Und das ist nicht für EUR 4,50 zu machen. Und es dann gleich nach dem Tragen wieder wezuschmeißen ist eine Sauerei. Bei selbst gemachten Sachen dauert alles immer lange. Diese Sachen zu verschenken oder selber zu benutzen bedeutet für mich Wertschätzung: für die Beschenkten, für die Dinge, die eben ihre Zeit brauchen. Das sind bewußte Entscheidungen, nicht immer effektiv sein zu wollen und zu müssen.

Ja, das ist politsch. Hier auf meinem Blog geht es ums selber machen. Aber nicht nur weil es schöner ist. Sondern weil es ein Akt der Selbstbestimmung ist: wie will ich aussehen? Anders als es für eine dicke fast 50-jährige vorgesehen ist? Oder nur nachmachen, was „die Mode“ vorgibt? Ich glaube, ich will weiter spielen, mich ausprobieren und nicht auf irgendwas festlegen lassen. Und das ist auch politisch.

Und dann geht es für mich auch um Unabhängigkeit: ich kann das selber. Finde ich für mich ganz wichtig. Ich kann mein Fahrrad reparieren, Pflanzen pflegen, Klamotten nähen, die Buchhaltung machen, einen Wissenschaftlichen Text verstehen oder schreiben, mit der Axt umgehen, der Häkelnadel und der Bohrmaschine, Lace-Schals stricken (bei Socken übe ich noch), backen, putzen, eine Steuerprüfung vorbereiten und begleiten und die Küche putzen sowie tausend andere Dinge. Und nichts davon ist weniger oder mehr wert oder wertlos. Oder irgendwie lächerlich, weil es ja nur eine Frauenbeschäftigung ist. Selber machen können macht mich unabhängig. Und auch das ist politisch. Weil: ich kann es selber. Ich muß nicht jemanden schlecht bezahlen, damit er oder sie es macht.

Ich habe viel über den Post von Frau Jule nachgedacht. Und denke schon, dass es auf meinem Blog auch um politische Fragen geht. Weil es um mich geht und ich mache viele Dinge, nicht nur Topflappen (siehe oben). Und vor allem geht es mir auch um Sichtbarkeit. Ich habe das Gefühl, ich komme da draußen in der Welt nicht wirklich vor. Aber hier bin ich da. Und mal ist mir Wolle wichtiger, mal muß ich mich über Gender-Farb-Zuordnungen aufregen und dann wieder geht es um ganz was anderes. Aber ich will eben auch vorkommen: Frau, chronisch krank, nerdig, dick, nicht mehr jung, Musik-verrückt, nicht konventionell schön, Bollywood-Fan, unsportliche Tanzbegeisterte, sesshaft, Nematodenspezialistin, frickelige Buchhalterin, Sammlerin, Mutter, verheiratet, nicht nur hetero , Bücher-liebend und Schoko-abhängig. Und wenn ich da draußen sonst nicht vorkomme, muß ich eben selber raus. Und das ist auch politisch.

Mir geht es hier auch eher um Sichtbarkeit für mich. Keine Ahnung, ob oder was hier andere interessiert. Das ist für mich nicht entscheidend beim Schreiben. Keiner muß das hier lesen. Wenn ich so wütend über die Wahl eines amerikanischen Präsidenten werde, dass ich schon Selbstgespräche führe, dann hat das hier aber definitiv einen Platz. Sehr schön auf den Punkte gebracht von John Oliver: this is not normal. Und ich muss es mir auch immer wieder sagen: das ist nicht normal. Ich will mich an bestimmte Dinge und Aussagen nicht gewöhnen.

Aber ich will auch nicht, dass diesen Deppen in den USA, der Türkei, Syrien oder gar nicht so weit weg die Jungen Alternativen Identitären Idioten (oder wie auch immer die heißen) hier in Bremen (Grusel und würg) alle meine Energie absorbieren. Ich will immer wieder sagen: nein, für mich sprecht ihr nicht und euere Zukunft will ich nicht. Ich kann mir nähmlich eine bessere und buntere vorstellen. Aber gerade in diesen Zeiten und diesen Zuständen, von denen ich nicht erwartet hätte, mich wieder in ihnen bewegen und damit auseindersetzen müsste, ist bunt und Glitzer vielleicht auch ein echtes Statement. Dazu ein perfekter Post von Oonabaloona.

Und daher nun: Glitzer!

Golden Years...

Golden Years…Seufz.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: ist vielleicht alles etwas wirr geworden. Aber ich bin echt zu alt, um mich mit irrer Anstrengung zu kompartimentieren. Weder nur Stoffe, noch nur Regt-mich-auf. Mich gibt es als Gesamtpaket. Und eine neue rosa Mütze stricke ich mir auch. Und trage sie auch im Frühling.

 

 

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Also doch noch rechtzeitig fertig geworden. Am Sonntag, 20:45 Uhr wurde das Faschingskostüm für das Kind anziebar. Just in time production. Kurz vor Ende stellte sich noch raus, dass das Oberteil leider zu eng geworden war. Also noch mal Rettungskonstuktion überlegen, antiken und empfindlichen Tüll wieder auftrennen und Seitendreiecke einbauen. Hat aber noch geklappt.

Dschinn.

Dschinn.

Das Kind wollte ein Dschinn-Kostüm haben. Und da sind mir dann meine nicht unerheblichen Vorräte an Saris eingefallen. Eine Pumphose und ein Oberteil sollten es werden. Ich habe da ganz klare Vorgaben aufgezeichnet bekommen. Es ist zwar etwas anders geworden, hat aber trotzdem gefallen.

Konstruktionszeichnung.

Konstruktionszeichnung.

Da der Sari aus rosa Tüll mit Zardosi-Stickereien in türkis und Gold sowie Goldpailletten sehr durchsichtig ist, war mir klar, dass ich alle Kleidungsstücke füttern muss. Zumal der Fasching ja im Februar stattfindet und nix doofer ist, als über sein Kostüm immer eine Jacke ziehen zu müssen. Für die Hose habe ich aus einem rosa-rot gewebtem Sari nach einem Schnitt aus der Ottobre eine normale, gerade geschnittene Hose ohne Bündchen oben genäht. Dann habe ich anhand des Schnittes einen neuen Schnitt mit ca 10cm mehr Weite im Bein gezeichnet und diese Teile aus dem Sari-Tüll zugeschnitten. Diese beiden Hosen habe ich dann mit Bündchen in Rosa oben am Bund und unten am Beinabschluss zusammen genäht. Dabei müsste ich den Sari Stoff leider durchgängig mit französichen Nähten nähen, da der Stoff sonst schon beim Ankucken auffaserte und wegfusselt. Das Nähen über die Pailetten vor allem unten an den Beinen hat mich eine halbe Packung Nähmaschinennadeln gekostet. Aber die Hose sitzt super, ist wohl sehr bequem und gefällt mir auch richtig gut.

Das Oberteil wollte ich dann genauso machen: innenliegendes T-Shirt aus Jersey und darüber dann das Tülloberteil und beides mit Bündchen am Hals zusammengefasst. Leider ist das Tülloberteil durch die französichen Nähte dann viel zu eng geworden und ich musste es noch mal aufmachen. Aber das Trennen hat geklappt und alles zusammen war so bequem, das das Kostüm den ganzen Tag über getragen wurde. Ich bin ganz stolz. Und froh, dass aus dem Sari noch was neues geworden ist. Ich fand ihn immer schön, aber rosa ist einfach nicht meine Farbe. Und der Stoff ist super empfindlich. Das fiehl mir natürlich erst wieder ein, als das Kostüm schon fast fertig war… Handwäsche…. Selber schuld.

Ich mochte aber das Hellblau/Türkis mit dem rosa Bündchen für das Untern-drunter-T-Shirt dann doch erstaunlich gerne. Ich hätte geschworen, ich hasse rosa. Das ist so eine niedliche Farbe, so Prinzessinnenmäßg, lieb, harmlos, klischeebeladen und Mädchen. Aber warum geht es dann so für mich gar nicht, wo blau doch manchmal wieder geht (nach Jahren ohne Blau in meiner Kleidung)? Ist das wieder so ein Mädchen-ist-doof-Ding oder wirklich nur meine geradezu allergische Reaktion auf die ganzen rosa Klamotten für kleine und mittelgroße Mädchen die alles zu überwuchern scheinen? Selbsthass oder Potest gegen Geschlechter-Klischees? Ich bin mir nicht sicher. Auf jeden Fall ist rosa für mich ein No-Go seitdem ich eine Tochter habe. Alles in Rosa, immer alles aufgeteilt in „Für Mädchen“ und „Für Jungen“. Nach neutral muß man ewig suchen, ob es nun Klamotten, Bücher, Brotdosen oder Rucksäcke sind. Ich hasse diese Festlegung auf „so-bist-du- und es wird dir schon gefallen-wenn du-ein-Mädchen-bist“. Die Farben sind nur das sichtbarste (ja, ja) Symbol für diese Einsortierung in A oder B. Und egal ob frau sich dem beugt oder sich dagegen entscheidet kommt immer wieder der Abgleich an der Norm. Wie cool: gar kein rosa oder wie nett und niedlich in Pink. Und muß Verweigerung von Rollenklischees dann als Konsequenz das Tragen von Schlamm als vorherschender Jungenfarbe für Mädchen sein? Anstatt zu sagen: meine Lieblingsfarbe ist lila mit grünen Streifen, läuft gleich der Film ab: lila? ist das nicht zu offensichtlich? und wieso 2 Farben bei einer Lieblingsfarbe? Ist bunt gut, oder ist es nicht bunt genug? Ist das gendermäßig irgendwie festgelegt?

Mal was anderes.

Mal was anderes.

Schwierig. Weil ich immer von Kinderklamotten auf meine eigenen Farbvorlieben komme und da die Symbolik für mich immer mit reinspielt. Natürlich auch auch Jonny Cash mit „Till things are brighter, I´m the man in black.“ Aber Schwarz reicht mir nicht. Daher habe ich mir für diesen 8. März eine pinke Mütze gestrickt. Jetzt trägt sie jemand anders. Abschließend nur noch ein Gedanke: ein Tag im Jahr alles in Pink reicht mir nicht. Jeden Tag 50%. Equal rights, equal pay, equal freedom. Und alle Farben sind ok. Sogar beige.

Internationaler Frauentag

Selbsterklärend.

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Mal wieder viel zu spät. Aber hier noch mal der Vollständigkeit halber: mein Weihnachts-Outfit. Für den Weihnachtskleid-Sew-Along war ich viel zu langsam. Das eigentlich geplante Kleid hängt hier immer noch genauso rum, wie ich es im November auf die Puppe gestülpt habe: mit gesteckten Seitennähten und ohne Ärmel und Beleg. Rohbau sozusagen.

Diesen Rock hatte ich schon länger fertig, aber dann wollte ich noch ein schönes Oberteil dazu nähen. Vielleicht mal aus Strickstoff, den habe ich noch nie verarbeitet. Macht ja bestimmt auch ein schönes Weihnachtsoutfit und praktischer ist es wahrscheinlich auch habe ich mir gedacht. Diesen dunkelroten Strickstoff, für den wohl viele kleine Polyster sterben mussten, habe ich dann im Stoffmarkt Hastedt gekauft.

Ich und schick.

Ich und schick. Na ja.

Ich wollte mir ein kurzärmeliges Top (Pin-Up Sweater von Gertie Hirsch) und dazu ein kleines Jäckchen Art Bolero nähen. Wie viel Stoff ich brauchen würde, war mir im Laden mal wieder nicht präsent und so habe ich einfach alles mitgenommen, was noch da war: 2,6m. Im Endzustand habe ich daraus dieses Top (Sweetheart-Top mit 3/4 Ärmeln und Ausschnittvariation von Gertie Hirsch aus Gertie Sews Vintage Casual), das geplante Pin-Up-Shirt und ein Jäckchen aus der Fashion Style 6/2016 genäht. Vielleicht kann ich aus den Resten sogar noch ein Top für das Kind zusammenstückeln. Der Stoff trägt sich super angenehm und kuschelig (das Schwitz-Problem bei Poly ist hier nicht so ausgeprägt, erstaunlicherweise) und war auch sehr angenehm zu vernähen. Weniger Kampf mit der Materie als bei vielen Jersey-Stoffen, die ich in der letzten Zeit verarbeitet habe. Ich mag die Farbe total gerne.

Beachten sie die Schuhe.

Beachten sie die passenden Schuhe.

So richtig festlich wirkt das ganze jetzt auf den Fotos nicht. Aber auf der Weihnachtsfeier hatte ich eben noch ein Jäckchen drüber und schickere Schuhe an. Ewas schickere. So richtig schicke Schuhe habe ich wahrscheinlich gar nicht. Fazit: das Oberteil könnte für diesen Rock noch deutlich kürzer sein, für die Kombi mit Hose mag ich diese Länge aber lieber. Das andere Top hat einen kleineren Ausschnitt und kurze Ärmel und ist ebenfalls ein Gewinner. Ich musste wie auch bei dem anderen Gertie Hirsch Schnitt nichts ändern und trage beide Oberteile sehr viel.

Das kleine Jäckchen trage ich nicht so viel, da bin ich mit dem Schnitt in Kombination mit dem sehr weich fallenden Stoff nicht 100% zufrieden. Eventuell ändere ich da die vordere Kante oben noch etwas und mache sie runder. Der Schnitt hätte nach einen Stoff mit etwas mehr Stand verlangt.

Der Rock ist aus der letzten Ottobre 5/2016 der Rock „Math Teacher“. Ich mochte das ganze Ensemble, hier zu sehen, wie es in der Zeitschrift abgebildet war. Daher auch ein ähnlicher Pullover, jedoch ohne Puff-Ärmel, die ich nicht mag.

Ich wollte für den Rock den Rest von meinem Wollmischstoff vom Mantel verarbeiten. Das hat auch gereicht, nun sind nur noch ein paar Reste für Stulpen und/oder die Vorderseite einer Weste übrig. Der Stoff hat eine wunderschöne Webkante. Die muss ich auf jeden Fall noch weiterverarbeiten.

Der Schnitt in der Ottobre war auf jeden Fall dieses Mal nicht so problemlos wie erwartet. Ich habe nach meinen Maßen eine Größe 48 ausgeschnitten und diese stellte sich als viel zu weit heraus. Also musste ich alle Falten wieder auftrennen, die Weite in tiefere Falten verteilen und noch mal neu stecken und nähen. Das nächste Mal messe ich den Taillenbund bevor ich irgendwas nähe…

Sonst klappte aber alles gut und auch die Länge gefällt mir. Der Rock ist ein paar Zentimeter kürzer als beim Schnitt angegeben. Allerdings habe ich einen einfachen Futterrock eingenäht und nicht einen mit den gleichen Falten wie der Außenrock. Das machte das einnähen deutlich einfacher und reduzierte die Stofflagen am Bund. Auch ist es viel Stoff und der Rock an sich ist ziemlich schwer. Was aber bei einem Winter-Modell auch gut ist.

Ich fühle mich wohl darin, sehr angezogen ohne das Gefühl zu haben, overdressed zu sein wenn ich ihn im Alltag trage. Die eine mittlere Falte vorne links ist mir nicht so gut gelungen, da werde ich mein Glück noch mal mit intensivem Bügeln versuchen. Und zur Weihnachtsfeier und zu Heiligabend habe ich das ganze auch tatsächlich getragen. Und die wunderschöne goldene Brosche, die ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe passt perfekt dazu. Fazit: gerne wieder mit Strickstoffen nähen, casual ist eher mein Ding als schick und noch mehr auf abmessen und anpassen beim Nähen achten.

Das klingt ja schon ein bischen nach Vorsätzen für das neue Jahr. Nun ja. Eigentlich wollte ich keine, aber dann haben sich doch ein paar Pläne eingeschlichen:

  • eine Stoff-Statistik muß her: Eingänge und vernähte Meter. Der Zuwachs an Stoffen wird einfach zu viel. Ich habe nachgerechnet: alleine im Dezember habe ich mindestens 20,8m Stoff gekauft. Ich habe zwar auch 1 Pullover für den Gatten, 2 fürs Kind und 3 für mich genäht, aber der Schwerpunkt liegt doch auf Zuwachs. Exponentiellem Zuwachs. Das muß sich ändern. Der Artikel von Nahtzugabe hat mich da zum Nachdenken gebracht. Danke dafür.
  • Daher sollen jetzt erst mal die Vorräte vernäht werden. Nur noch ein Stoff pro Einkauf. Maximal einen neuen Stoff pro Monat habe ich mir vorgenommen. Mal sehen, ob ich das schaffe.
  • Ich will noch mehr Vintage-Kleider und Tops nähen.
  • Dieses Jahr will ich einen Basisschnitt für Hosen für mich hinkriegen.
  • Alte Projekte fertig stellen oder entsorgen/umarbeiten. Stapelbildung unterbinden.
  • Keine neue Wolle mehr, sondern Vorräte wegstricken.
  • Ich will eine Liste mit Stoffläden in Bremen erstellen. Ich liebe diese Listen. Wenn ich irgenwo hin fahre sehe ich mir vorher immer schon mal die Gegebenheiten für Stoff und Wolle an. Und mitlerweile lohnt es sich hier in Bremen auch wieder.
  • Nur noch Motto-Shirts kaufen, denn diese Jahr wird es auf jedes Statement ankommen. In diesem Sinne: Denken gefärdet Vorurteile. Hoffe ich doch sehr.

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Oh, ja hallelujah. Ziemlich geschockt und reichlich unglücklich. Dabei ist es die Wahl der US-Amerikaner gewesen und nicht mal meine. Sonst wäre ich wahrscheinlich noch deprimierter. Ich habe schon etliche Stadien durch: Unglaube und Entsetzten (das sind nicht wirklich die Nachrichten…), Verzweiflung (the world is going to hell in a handbasket…), Wut (wenn ich den jetzt in meine Finger kriegen könnte, würde es sehr, sehr schmerzhaft für ihn werden…) und dann wieder alles von vorne. Wobei bittererweise die Gewaltfantasien am hartnäckigsten sind.

Ich wünschte den Slogan „I refuse to hate“ von einigen Demonstranten in den USA könnte ich so für mich annehmen. Aber ich bin voller Wut über einen lügenden Rassisten, der glaubt es ist das Recht jedes reichen, weißen Mannes jede Frau zu belästigen, die im gefällt. Die anderen sind ekelig und gehören „nur“ einfach beleidigt. Ein weinerlicher Schulhofschläger, der immer nur Sündenböcke sucht, jeden überbrüllt und lügt und dann jeden verklagen will, der ihn der Lüge bezichtigt. Und diese Wut behört auch genauso denen, die ihn gewählt haben.

Da bin ich ganz bei John Oliver oder bei Billy Bragg, der sich fragt warum jetzt noch den Feministinnen und Linken die Schuld am Wahlsieg gegeben wird:

„If you voted for Trump for no other reason than you genuinely despise the liberal elite, then at the very least you have discounted his racist language – „they’re rapists, drug-dealers“ – and misogynistic views – „I just grab ‚em by the pussy“.

You may not be a racist or sexist yourself, but you’re willing to empower someone who is in order to punish liberals.

So please don’t try to justify what you’ve done by blaming it on someone else. You’re the people who put great stock in masculine values, so stop trying to make excuses when you get called out on your decision. Man up and take responsibility for the Trump presidency.

Because the more you try to deflect blame onto the very people you seek to punish, the more it starts to sound like you’re ashamed of what you just did.“

Diese Wahl ist nur der letzte Tropfen in ein eh schon volles Faß: nach dem Brexit, Putin immer wieder, den widerwärtigen Pegida-Demos, den Angriffen auf Flüchtlinsheime auch in meiner Heimatstadt, den Bildern aus Syrien und Somalia und den eklelhaften, dummen und verabscheuenswürdigen Kommentaren einer Frau von Storch und wiederauferstanden „Lebensschützern“, die ich auf dem Abfallhaufen der Geschichte gesehen hatte. Ich bin so wütend, dass ich kurz vor Schaum vor dem Mund stehe und muß mich immer wieder beruhigen. These are not my values.

Auf jeden Fall steht für mich fest: auch wenn ich wohl mit mehr Slogan-T-Shirts rumlaufen muss: nicht resignieren, organisieren. Ich will nicht mehr die Klappe halten bei miesen Sprüchen mit fiesem Unterton nur aus falsch verstandener Höflichkeit. Und ich darf nicht mehr. Ich kann vielleicht nicht viel tun. Aber jeder soll wissen, dass ich nicht der Meinung bin das „man das ja schließlich noch wird sagen dürfen“.  Wir haben Meinungsfreiheit und das ist ein hohes Gut (siehe dazu die Situation in der Türkei). Aber wenn einer wie ein Rassist redet, dann darf und muß ich ihn Rassisten nennen. Und ein Lügner ist ein Lügner und braucht mir nicht mit Lügenpresse zu kommen.

Dazwischen versuche ich den Glauben an die Menschheit nicht zu verliehren und bemühe mich immer wieder, an die zu denken, die nun in den USA mit diese Verhältnissen leben müssen. Es sind immerhin über 50% der Wähler, die den Wicht nicht gewählt haben. Ich drücke euch die Daumen in Maine und auch in Kanada. Und mir persöhnlich hilft wie immer Billy Bragg: I keep faith.

Und dann werde ich  Leonard Cohen vermissen. Ich habe jetzt nur noch eine neue Platte von ihm, auf die ich mich freuen kann. Aber ich liebe die Worte mit seiner Stimme:

Going home

without my burden

Going home

Behind the curtain

Going home

without the costume that I wore.

Spontanvegetation.

Das nächste Mal dann wieder „in costume“.

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Jubiläum. Tatsächlich Nr. 100. Mal sehen, ob dieser Post besser, länger, diverser, mit mehr links, mehr Musik und irgendwie doller wird… Auf jeden Fall wollte ich dieses mal nicht so lange warten, bis ich mich wieder zum Schreiben aufraffe. Und dan ist es schon wieder einen Monat später… Eigentlich sind auch eher die Fotos der limitierende Faktor. Deshalb fange ich einfach mal an mit den Dingen, wo schon Fotos vorhanden sind: ich bin bei den Jersey-Oberteilen vom Virus befallen. Seitdem ich durch simples verstellen des Nähfüßchendrucks endlich keine welligen Nähte im Jersey habe, kann ich gar nicht mehr aufhören.

Ich habe mir den Schnitt von einem gekauften Shirt abgenommen und das ganze dann noch mit ziemlicher Nahtzugabe zugeschnitten. Auf jeden Fall zeigte sich da ein grundsätzliches Problem von Jersey/stretchigen Stoffen allgemein: jeder stretcht sich irgendwie anders. Hier musste ich dann an den Wiener Nähten einiges zugeben und unter dem Arm wieder einiges wegnehmen.

Änderung Brust und Armausschnitt.

Änderung Brust und Armausschnitt.

Ich habe ziemlich viel probiert und die Linie von Vorderteil und Seitenteil immer wieder angepasst. Eigentlich war ich dann mit dem Ergebnis ganz zufrieden: keine Beulen mehr unter dem Ärmel und genug Platz vorne am Busen und hinten am Rundrücken. Aber das Foto spricht da eine andere Sprache. Die Falten im vorderen Seitenteil deuten ganz eindeutig darauf hin, dass die Rundung immer noch falsch ist und ich für die Brust mehr Stoff gebraucht hätte. Die Ärmel sind auch zu eng, bzw. das Shirt hat mehr Weite als die Ärmel und wirkt daher etwas unausgewogen. Davon abgesehen gibt es auch Plus-Punkte: ich habe eine Menge beim nähen gelernt (neue Flüche z.B.), die beiden Stoffe gefallen mir gut zusammen, die Nähte sind nicht wellig, die Einfassung des Halsauschnitts ist mir gut gelungen und das Teil ist trotz der wenig überzeugenden Passform sehr bequem. Eine weitere Erkenntnis: wenn die Schneiderpuppe eine Nummer kleiner/dünner als frau selbst ist, nützt es nix, wenn daran die Passform ausprobiert wird…

Grüne Blumen - fertig.

Grüne Blumen – fertig.

Der nächste Versuch war dann in blau. Habe ich füher viel getragen und dann nach einer Farb-Typ-Beratung jahrelang gar nicht mehr. Den Ärmelstoff mit den dunkelblauen Kringeln auf hellblauem Grund fand ich aber dann so schön, daß ich einfach angefangen habe. Dieses ist ein Raglanmodell aus der Ottobre 5/2013. Nähte sich schnell und einfach und ich musste nicht viel anpassen. Ich habe die Ärmel im Oberarmbereich etwas weiter gemacht und das Shirt insgesamt etwas länger als im Schnitt angegeben. Der Jersey ist eine dickere und festere Qualität als bei dem grünen Modell. Das Shirt ist superbequem und ich fühle mich darin sehr „angezogen“, obwohl es auch eher körperbetont sitzt.

Raglan in blau.

Raglan in blau.

Im Foto sieht man wieder die Passprobleme im Brustbereich. Da muss ich beim nächsten Modell noch mal eine Verbesserung finden. Die Details sind wahrscheinlich unangezogen besser zu sehen. Pluspunkte sind hier: Kragen perfekt von der Weite und der Verarbeitung, schöne Kombi der 2 Stoffe, extrabequem und geeignet für drunter und alleine tragen.

Raglan ohne Passprobleme.

Raglan ohne Passprobleme.

Dieses dritte Shirt ist jetzt nicht körperbetont und aus Romanit-Jersey. Diese Art Stoff habe ich das erste Mal vernäht und bin von den Eigenschaften sehr angetan. Die Passform ist super, denn das Modell ist im Nähkurs unter Anleitung angepasst und fertig gestellt worden. Der Schnitt ist aus der Fashion Style 9/2015 Modell 24 und es wurde einiges verändert: Seiten-und Vorderteile wurden zu einem Schnittteil zusammengelegt, der Saum ist vorne und hinten etwas länger und an den Seiten kürzer (im Original war es vorne kürzer und hinten länger), ein Beleg wurde benutzt und keine Einfassung des Halsausschnittes wie im Heft und außerdem sind die Ärmel etwas länger als im Schnitt. Im Foto habe ich sie hochgeschoben, sie reichen aber bis über die Handgelenke. Pluspunkte hier: passt alles, perfekte Länge für mich und es fühlt sich so an, als hätte ich es schon ewig. Allerdings ist vom Original-Schnitt wirklich nicht mehr viel übrig geblieben.

Schwarz-Weiss und passend.

Schwarz-Weiss und passend.

Den schwarz-weißen Stoff finde ich jetzt allerdings etwas langweilig. Auf dem Ballen hat er mich von der Optik mehr überzeugt, vielleicht würde er bei einem Kleid noch besser zur Geltung kommen. Da ich aber kaum Kleider trage, da die auf einem Herrenrad leicht zu Problemen führen, ist die Überlegung nur theoretisch. Praktisch würde das Teil dann wohl nur im Schrank wirken und das wäre zu schade. Sehr bequem und ein echtes Basis-Stück. Werde ich bestimmt noch mal nähen. Dann wieder in bunt.

Farben sind bei meinen nächsten Modellen dann wieder mehr dabei. Hieraus soll ein längerer A-Linien-Rock entstehen.

Colour baby!

Colour baby!

Und hieraus ein Schal für die Tochter. Sie mag Farben und hier ist der ganze Regenbogen drin. Auch mein Wunsch nach Regenbogen ist zur Zeit groß. Leider habe ich nur ein Knäuel.

Even more colour.

Even more colour.

Sorry, keine Musik, wenig links und nur Bilder. Das kommt dann in dennächsten 100 posts…

 

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Ja, das frage ich mich in der letzten Zeit öfter… Ich habe kein Smartphone und kriege mein Leben auch so auf die Reihe. Erstaunlich. Natürlich ist frau damit etwas einsamer als andere, weil vieles einfach nicht geht. Es ist vielleicht ein bischen wie in einer Parallelwelt in Star Trek: wir befinden uns alle auf dem selben Flecken, bewegen uns aber so parallel in verschiedenen Geschwindigkeiten, dass man sich gar nicht sieht / bemerkt.

Und dann verstehe ich Instagram auch nicht. Das ist jetzt richtig peinlich vermute ich. I don´t do social media. Kein facebook, kein Instagram und von den anderen Dingen weiß ich nicht mal die Namen. Bei Instagram handelt es sich doch um Bilder die gepostet werden oder? Mit oder ohne Kommentar. Ist das dann wie ein Blog ohne Worte? Oder irgendwie doch ganz anders? Macht man das alles selbst, wie meine Idee von einem Blog, oder ist es mehr wie Mosaik und es wird alles gesammelt und das Gesamte ergibt dann das eigene? Und wie kriege ich da jetzt noch den Anschluß, wenn ich so total keine Ahnung habe? Und will ich das überhaupt? Aber andererseits sind die Blogs, denen ich schon länger folge vielfach fast tot und ab und zu erscheint nur noch der Kommentar: keine Zeit, folge mir auf Instagram.

Aber nur Fotos ohne Kommentar ist mir teils zu persöhnlich (ich fühle mich da nicht wirklich eingeladen, wie ein entfernter Bekannter bei der Familienfeier zum Geburtag der Oma des Nachbarn mit lauter fremden Familengeschichten…) und dann fehlen mir die Dialoge zwischen Wort und Bild. Ist das nun ok sich so zu fühlen oder schon wieder Verweigerungshaltung einer Früher-war-mehr-Lametta-Haltung?

Ach seufz. Ohne facebook ist man einsamer. Auf eine ähnliche Art wie jemand, die keine Alkohol trinkt. Aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ist man raus. Oft bemerke ich das gar nicht, aber manchmal fällt es mir dann so auf, dass ich mich wie in einer fremden Kultur fühle. Alle wissen was nur ich kriege die Zusammenhänge irgendwie nicht mit. Und nicht ich sein um dazuzugehören wirkt nie wirklich. Ich bleibe ja ich. Und der Rest ist Maskerade. Oder die Faulheit sich zu bewegen und mal was neues auszuprobieren (bei Alkohol wird das wohl nicht mehr passieren: ich finde keine positiven Gründe…). Aber generell ist das wohl einige Überlegungen wert. Dann bin ich wohl so weit für facebook, dass es so alt und out ist, dass ich da wieder super reinpasse…

Das waren jetzt so viele Verweise auf Filme und Cartoons die vermutlich nur Senioren kennen, dass vermutlich ein Handbuch beiliegen sollte. Daher jetzt real old school weiter:

Quilt Wee Wander. Fertig.

Quilt Wee Wander. Fertig.

Der Quilt für Maya ist fertig. Sollte ja zum Sommer fertig werden, aber da ich alles mit der Hand gequiltet habe und auch das Binding von der Rückseit mit der Hand angenäht habe (ich mag vorne keine sichtbaren Nähte im Binding) hat es eben etwas gedauert. Ich bin da eher erstaunt wie schnell es dann doch ging. Als Quiltmuster habe ich mir wieder unregelmäßig überlappende Kreise ausgesucht. Hier ist das noch mal besser zu sehen.

Circle-mania.

Circle-mania.

Das Muster für das Top habe ich aus der simply kreativ Patchwork + Quilting Ausgabe 1/2014. Das Modell heißt Kleine Ecken Quilt und ist von Lynne Goldsworthy. Ich stelle gerade fest, dass ich aus diesem Heft auch schon die Girlande nachgenäht habe und als nächstes den Kissenbezug mit Stern nähen werde. Die darauf folgenden Hefte fand ich nicht mehr so 100%ig super, wie dieses erste Heft. Dieses hat auf jeden Fall meinen Geschmack voll getroffen. Die Decke ist schön geworden und die Tochter schläft auch darunter. Und ich habe noch genug Blöcke für eine zweite kleinere Version übrig.

Und meine Jacke aus dem Stoff vom letzten Stoffmarkt ist fertig.

Ich habe den Schnitt aus der fashion Style 3/2015. Ich habe das erste mal einen Schnitt aus dieser Zeitschrift genäht und es gibt gutes und weniger gutes zu berichten. Die Passform ist gut, ich musste nix verändern und das Teil ist superbequem. Allerdings ist die Anleitung nicht 100%ig. Es wird auf eine Anleitung zum Ärmel einsetzten hingewiesen, die dann leider fehlt. Habe ich aber auch ohne Anleitung fertig gekriegt. Die Versäuberung des Teils so wie im Heft vorgesehen hat mich nicht überzeugt. Der Reißverschluß soll einfach angenäht bzw. aufgenäht werden, dann bügeln und dann von außen einmal absteppen. Mir ist das zu unordentlich, gerade wenn ich die Jacke offen trage: dann sieht man das offen Reißverschlußband, da keinerlei Beleg oder ähnliches vorgesehen war. Ich habe dann von innen ein schmales Samtband in orange über die Nahtzugaben bzw. das Reißverschlußband genäht. Das sieht deutlich besser aus, war aber eine miese frickelige Arbeit. Der etwas wobbelige Reißverschluß ist dem extrem stretchigen Stoff anzulasten. Und mir, die keine Lust hatte alles wieder aufzutrennen.

Fazit: sieht zwar nicht hitverdächtig aus, ist aber sehr bequem und praktikabel und nicht langweilig und wird eindeutig getragen.

So wie das grüne Kugelshirt.

Sehr grün.

Grün.

Bekannter Schnitt aus der Ottobre. Die Falten über dem Busen sind wohl der Gewichtszunahme geschuldet. Ich sollte wohl demnächst einen Schnitt mit Abnähern auswählen. Oder abnehmen. Wahrscheinlich doch eher der Schnitt. Das war wieder ein Stück Stoff vom Stoffmarkt. Daher kann ich wohl morgen mit (einigermaßen gutem Gewissen) wieder hinfahren. Nicht nur Stoffe gekauft, sondern auch verarbeitet.

Hauptsächlich brauche ich einen Futterstoff für meinen Mantel im 60er Jahre Look. Das ist der große Plan für den Winter. Ach ja: ich bin sehr begeistert vom Great British Sewing Bee (vor allem Season 2). Die deutsche Version überzeugt mich noch nicht so. Fehlt ja auch Patrick.

Und als Nachtrag: seit ein paar Tagen habe ich nun doch ein Smartphone. Mein Leben hat sich nicht wesentlich verändert. Mal sehen wie es weitergeht.

 

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Bremer Sommer

Impressionen aus dem Sommerurlaub.

Impressionen aus dem Sommerurlaub.

Tja. Viel mehr ist da ja nicht zu zu sagen. Ich möchte ja nicht ausfallend werden. Aber 17 Grad Gelsius und Dauerregen und 1 Millionen Nackschnecken im Garten ist nicht das, was ich mir für den August gewünscht habe.

Ich gehe jetzt Tee trinken, Kekse essen und einen Bollywoodfilm kucken…

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