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Posts Tagged ‘Shirts nähen’

Ich war beim Friseur und habe da durch großmundiges „bitte RICHTIG“ kurz, den kürzesten Haarschnitt seit Jahren bekommen. Gefällt mir ganz gut, aber leider kam einen Tag später die Kältewelle. Und so fast ohne Haare auf dem Kopf sind -7 Grad Celsius eben noch mal kälter. 9mm ist halt eben sehr kurz. Ich habe aber unerschrocken dem Wetter getrotzt. Und draußen Fotos gemacht. Ohne Jacke. Und ohne Mütze.

Noch mit langen Haaren.

Noch mit langen Haaren.

Ich wollte doch endlich mal die verschiedenen Shirts nach dem Raglan-Schnitt aus der Ottobre 3/2015 zeigen. Ich habe den Schnitt mitlerweile gut an meine Figur angepasst: an den Hüften an beiden Seiteten ca. je 2 cm mehr Weite, dafür unter den Armen etwas weniger Weite. Dafür aber auf ca. 15cm am Ärmel von der Achsel aus gesehen über die Länge mindestens 2cm mehr Weite zugegeben. Ich mag diese Shirts super gerne und trage auch jetzt noch fast jeden Tag eines davon. Obwohl es eigentlich zu kalt dafür ist und ich dann eine Jacke drüber an habe. Dieser Schwalbenstoff war ein Rest aus dem Stoffmarkt Hastedt und das Stück hat einfach nicht für lange Ärmel gereicht. Und zuhause habe ich nix in meinem Vorrat gefunden, das gepasst hätte. Daher habe ich dann bei einm späteren Besuch in Hastedt noch mal gesucht und den Punktestoff gefunden. Passt super finde ich. Die Ärmel sind etwas stretchiger als der Schwalbenstoff. Optimale Kombi für den Tragekomfort. Mein erstes Modell nach dem Schnitt habe ich hier schon mal gezeigt.

Eine weiteres Lieblingsmodell, das farblich etwas leichter zu kombinieren ist, ist mein Fahrradshirt.

Das beste von allen miesen Fotos.

Das beste von allen miesen Fotos.

Irgenwie habe das Shirt zwar am meisten an, aber noch nicht ein einziges brauchbares Foto davon zustande gebracht. Die Ärmel sind aus einfarbigem Jersey in Antrazit. Der Stoff hat wohl einen Poly-Anteil und ist daher etwas weicher/puscheliger als meine anderen Jerseys. Das trägt sich sehr angenehm, nach einem anstrengenden Tag ist frau da aber auch leicht etwas stinkiger unterwegs…

Und das letzte Modell nach dem Schnitt ist mit uni-Bauch und hellblauen Ärmeln mit stilisierten Korbblütlern/Pusteblumen.

Winter im Garten.

Winter im Garten mit kurzen Haaren.

Ich trage es sehr gerne, obwohl es für meine Verhältnisse total unfarbig ist. Blau entdecke ich dieses Jahr wieder für mich. Auch dieses Modell trägt sich super und ich sehe die Falten über dem Busen ja selber nicht. Da muss ich bei einem weiteren Exemplar wohl doch noch mal mehr Weite für den Busen einarbeiten. Oder dünner werden. Das mit der zusätzlichen Weite ist aber wohl erfolgsversprechender. Ein Modell mit hellblauem Bauch mit Schwänen drauf und orangenen Ärmeln ist als nächstes geplant. Gefolgt von einem Modell in dunkellila mit Äpfeln für den Körper und lila Streifen für die Arme. Dann sollte ich wohl auch mal wieder Lust auf andere Schnitte bekommen.

Fazit: der Raglan-Shirt-Schnitt aus der Ottobre ist für mich DER Schnitt für 2016. Ein bis zwei mal die Woche trage ich eines der nach diesem Schnitt genähten Shirts und finde sie immer noch super.

Hier nur noch eine Impression aus der kurzen richtig kalten Zeit.

Vor dem Vorgarten.

Vor dem Vorgarten.

Und meine Meinung zu 2016:

Fuck 2016.

2016. No comment.

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Fortschritte

Irgendwie habe ich momentan mehr Lust zum MACHEN, als zum drüber schreiben. Allerdings bin ich auch gefrustet, daß auf meinen Lieblingsblogs zur Zeit so wenig los ist. Da kann ich ja jetzt nicht auch noch schwächeln. Und da man im Februar ja gerade noch über Kalender schreiben darf (alles 50% billiger ist da ja momentan die Devise und ich muß um alle Super-Sonder-Angebote von Riesen-Format-Kalendern rumschleichen, denn mehr als einen Kalender pro Raum braucht wirklich keiner…) hier also Kalender.

Geschirrhandtücher 1.

Geschirrhandtücher 1.

Ich habe den Stoff bei Spoonflower bestellt, weil mir die Motive so gut gefallen haben. Leider hat die Lieferung aus den US of A doch etwas länger gedauert, daher sind ist der Stoff erst im Januar hier angekommen und ich konnte dann aber schnell die Handtücher daraus nähen. Kalender-Geschirrhandtücher erinnern mich total an meine Kindheit und diese sehen auch noch so nett aus mit den Tieren. Der Fuchs und die Waldtiere wohnen jetzt bei uns in der Küche, die anderen wurden verschenkt und haben in den anderen Küchen hoffentlich auch ihren Nutzen (noch so viel Tage bis zum Umzug, zum Urlaub, zum ersten Bootfahren…). Wenn ich mal Zeit habe, will ich auch ein eigenes Stoffdesign entwerfen und drucken lassen. Mit Meerscheinchen drauf!

Geschirrhandtücher 2.

Geschirrhandtücher 2.

Und dann endlich ein Foto von der einfachsten Jacke wo gibt, die ich nach einem Schnitt von Kleine Kleinigkeiten genäht habe. Die offenkantige Verarbeitung war für die Perfektionistin in mir leider nicht durchzuhalten. Daher habe ich die offene Kante noch mit Schrägband eingefasst. Das hat auch nicht lange gedauert und ich bin mit 2m Band ganz genau hingekommen. Das nächste Mal würde ich das ganze vermutlich aus Strickstoff und nicht aus Jersey nähen. Das fällt bestimmt etwas lockerer.

Schnelle Jacke.

Schnelle Jacke.

Un dann sind zwei Shirts fertig . Eines mit kurzen, eines mit langen Ärmeln. Beides Schitte aus der Ottobre. Mitlerweile habe ich den Dreh raus und es geht immer schneller. Bei dem T-Shirt habe ich diese mal kein Gummiband in den Ärmel eingezogen um sie zu raffen. Damit sind die Ärmel etwas länger und das ganze trägt sich sehr bequem. Das langärmelige Shirt (Raglanschnitt) lag bestimmt schon über ein Jahr fertig zugeschnitten hier rum. Die Fertigstellung war dann viel schneller gemacht, als ich immer befürchet hatte. Den Ausschnitt habe ich mit Rippen-Bündchen versäubert und auch das klappt immer besser. Diese Mal fast keine Hubbel an der Naht und der Ausschnitt ist genau richtig geworden. Bei vielen Schnitten aus der Burda, die ich in der letzten Zeit verwendet hatte, ist der Ausschnitt beim handling immer weiter geworden, so daß ich mich dann später in den Teilen nicht mehr wohl gefühlt habe. Abgesehen davon, daß bei meinen schmalen Schultern, alles gar nicht mehr sitzt. Dieser Schnitt ist aber super und kommt bestimmt noch mal zum Einsatz.

Streifen sind hipp.

Streifen sind hipp.

Karos auch.

Karos auch.

Noch mal ein Wort zum Nähen von Jersey: ich wünsche mir schon lange eine Overlock-Maschine, damit ich Strick- und Jersey-Stoffe besser verarbeiten kann. Ein sehr günstiges Modell von Aldi hat sich bei mir jedoch als Totalausfall erwiesen. Ich habe nie ein gutes Ergebnis erzielt und 3 Profis haben mir mit der Einstellung auch nicht weiterhelfen können. Danach war ich dann lange gefrustet und habe meine Stretch-Stoffe alle nicht angefaßt. Diese Shirts sind jetzt mit dem Overlock-Stich meiner über 25 Jahre alten Husquarna-Nähmaschine entstanden. Das Ergebnis ist mehr als OK. Es dauert zwar länger, da ich alle Nähte nach dem Nähen noch mit der Zic-Zack-Schere versäubern muß, aber die Nähte sind nicht gedehnt oder wubbeln. Das macht wohl die Übung mit der Maschine und ihre Toleranz fast allen Stoffdicken gegenüber. Vor allem sind die Nähte stabiler: selbst ein Durchgang im Wäschetrockner (ich hatte die selbstgenähten Teile da nicht reingetan…) haben sie ohne Blessuren überstanden. Und der Kinderpullover, den ich auch genäht habe, ist OFT in der Wäsche. Fazit: Frau braucht nicht unbedingt eine Overlock. Eine normale, gute Nähmaschine mit Stretch-Stich tut es für normale Fälle auch. So spare ich dann auf eine richtig gute Overlock. Oder eine richtig protzige Nähmaschine, die besser quilten kann. Mal sehen.

Erst mal ist mein Erspartes hier hin gewandert:

TK 35.

TK 35.

Damit kann ich im Sommer ein Open Air Kino im Garten veranstalten (mir fehlt nur noch der 35mm Film). Und ich werde mich immer an meine Zeit als Filmvorführerin erinnern und vor allem an den besten Filmvorführer von allen. Ich vermisse dich Ralph. Aber als die Maschine das erste mal bei mir lief und ich das Schnurren und Klackern gehört habe, dabei den typischen Geruch nach Schmiere, da hat mich das sehr glücklich gemacht. Ich werde die Maschine in Ehren halten. Nächste Woche setze ich mich an den Ton. Und an das Quilten mit der Nähmschine.

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